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Aktuell Live-Ticker

79 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen, 38 im Kreis Tübingen

Das Coronavirus hat auch Reutlingen und die Region Neckar-Alb in Atem gehalten. Eine Zeit lang ist die Zahl der Neuinfektionen gesunken, jetzt steigt sie wieder an. Wer befürchtet, infiziert zu sein, soll nicht direkt in eine Praxis gehen, sondern erst bei seinem Hausarzt anrufen. Wenn dieser den Corona-Abstrich nicht selbst vornehmen kann, wird der Patient an eine der Coronaschwerpunktpraxen im Kreisgebiet oder an die Abstrichstelle in Reutlingen verwiesen.

Die elektronenmikroskopische Aufnahme zeigt das Coronavirus
Die elektronenmikroskopische Aufnahme zeigt das Coronavirus. Foto: Uncredited/NIAID-RML/AP/dpa/Symbolbild
Die elektronenmikroskopische Aufnahme zeigt das Coronavirus. Foto: Uncredited/NIAID-RML/AP/dpa/Symbolbild

REUTLINGEN/TÜBINGEN. Seit März bestimmt das Coronavirus den Alltag vieler Menschen. Zu Beginn der Pandemie änderte sich die Lage fast jeden Tag. Einrichtungen, Behörden und Betriebe mussten schließen. Es gab immer mehr Verbote und Regeln. Bis hin zum Shutdown. Zwischenzeitlich befand sich Deutschland wieder auf dem Weg zurück zur Normalität, doch aktuell ändert sich das wieder. Der GEA hält Sie hier im Live-Ticker mit sämtlichen Informationen rund um das Thema Corona auf dem Laufenden.

Freitag, 27. November

19 Uhr Noch vor Weihnachten sollen Schulen in Baden-Württemberg rund 8,4 Millionen FFP2-Masken erhalten. Direkt nach den Weihnachtsferien werden außerdem 24,3 Millionen OP-Masken an 2700 Schulen verschickt, wie das Kultusministerium am Freitag mitteilte. Ausgenommen seien nur die Grundschulen. Die FFP2-Masken hat das Sozialministerium zur Verfügung gestellt. (dpa)

18:39 Uhr Der Lagebericht der Stadt Reutlingen stellt wesentliche Zahlen auf einen Blick dar. (pm)

18:32 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für Freitag 79 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit gibt es im Kreis insgesamt 4.298 bestätigte Fälle. 3.361 Personen gelten als genesen, das sind 80,10 Prozent (Todesfälle nicht eingerechnet). Damit sind aktuell 835 aktive Corona-Fälle bekannt. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 154,0. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 102. In den Kreiskliniken Reutlingen befinden sich Stand Donnerstag 32 Covid-19-Erkrankte im stationären Bereich, davon sind sechs Patienten auf der Intensivstation. (pm)

Coronavirus

Entwicklung der Neuinfektionen

Gesamt:
Stand:
Datenquelle: Landratsämter

17:44 Uhr Gute Freunde halten gerade in tristen Zeiten zusammen: So jedenfalls sehen es die Musiker Sting (69/»Englishman in New York«) und Zucchero (65/»Senza una Donna«). Der Brite und der Italiener haben ein zweisprachiges Lied aufgenommen, das »September« heißt. Sie seien seit 30 Jahren befreundet, erzählten sie der italienischen Zeitung »Corriere della Sera«. Mehr lesen Sie hier. (dpa)

17:22 Uhr Dem Landratsamt Tübingen sind am Freitag 38 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Damit liegt der Kreis bei 3.273 Fällen, heißt es in einer Pressemitteilung. Bei den genannten Fällen handelt es sich erneut um Kontaktpersonen bekannter Fälle, familiäre Häufungen und um neue Einzelfälle. Außerdem ist eine weitere Schule hinzugekommen, an der ein Großteil der betroffenen Klasse sowie die Lehrkraft in Quarantäne geschickt wurden. Die Zahl der Todesfälle im Landkreis Tübingen bleibt bei 79. Die 7-Tages-Inzidenz steigt auf 86,4. (pm)

Coronavirus

Infizierte, Geheilte und Todesfälle

Gesamt:
Stand:

Anzahl Infizierte absolut

Datenquelle: Landratsämter
Karte: © GeoBasis-DE / BKG 2019

17:04 Uhr Der Tübinger SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann weist Boris Palmers Kritik an der bundesweiten Corona-Strategie vehement zurück. »Man darf Bürgern keinen Sand in die Augen streuen. Eine langfristige Strategie ist nicht möglich.« Rosemann betonte, dass heute noch nicht immer im Einzelnen absehbar sei, wie die Maßnahmen wirkten. »Wir können heute auch noch nicht sagen, wann für welche Teile der Bevölkerung ein Impfstoff zur Verfügung steht«, mahnte Rosemann zur Geduld. (eg)

16:20 Uhr Die Verantwortlichen hatten nervös auf diesen Tag geblickt: Black Friday in der Outletcity in Corona-Zeiten, kann das gut gehen? Immerhin waren im Vorjahr an diesem Rabatt-Tag mehrere Zehntausend Menschen zum Shoppen nach Metzingen gekommen, es hatte Verkehrschaos geherrscht. (kk)

15:32 Uhr Ab Samstag, 28. November 2020, gilt in Baden-Württemberg die neue Corona-Verordnung Absonderung. Danach müssen sich Personen, die mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert sind oder sein könnten – das sind Krankheitsverdächtige, positiv getestete Personen und deren Haushaltsangehörige sowie die jeweiligen engen Kontaktpersonen der Kategorie I – zum Schutz ihrer Mitmenschen in häusliche Quarantäne begeben. (pm)

14:58 Uhr Der vom Pharmakonzern Astrazeneca entwickelte Corona-Impfstoff zählt zu den aussichtsreichen Kandidaten im Kampf gegen die Pandemie. Doch es kommt zunehmend Kritik auf. Nun kommt das Mittel auf den Prüfstand. (dpa)

14:07 Uhr Ministerpräsident Markus Söder hat die »Querdenker«-Bewegung als gefährliche Entwicklung bezeichnet. »Ich empfinde es ganz persönlich als ein toxisches Gebräu aus Fake News, Angst, Hass und Intoleranz«, sagte Söder am Freitag bei seiner Regierungserklärung im Landtag in München. »Nachdenken? Ja, immer. Querdenken? Nein.« Aktionen wie die einer jungen Frau, die sich am vergangenen Wochenende auf einer »Querdenken«-Demonstration als neue »Sophie Scholl« dargestellt hatte, empfinde er als empörend, peinlich und höchst unangemessen. Auf die Gruppe und deren Bezug zur AfD solle der Verfassungsschutz achten, betonte Söder erneut.

13:21 Uhr  Die Weihnachtsferien werden nach Angaben von Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann aus Schutz vor Corona-Infektionen landesweit verpflichtend verlängert. Darauf hätten sich die Ministerpräsidenten bei ihren Gesprächen über die Corona-Regeln geeinigt, sagte Kretschmann. Davon haben sowohl Dr. Brigitte Kern-Veits, geschäftsführende Schulleiterin aller Reutlinger Gymnasien und Leiterin des HAP Grieshaber Gymnasiums, als auch Christiane Stieler, geschäftsführende Leiterin aller Reutlinger Grund-, Förder-, Gemeinschafts- und Realschulen und Leiterin der Jos-Weiß-Schule, nur aus der Zeitung erfahren. Mehr lesen Sie hier. (ass)

 

12:32 Uhr Mit einer landesweiten Schwerpunktaktion weitet die baden-württembergische Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen ihre Anstrengungen aus, damit bei Atemschutzmasken nur solche Produkte auf dem Markt angeboten werden, die die geltenden europäischen Anforderungen erfüllen. Mehr lesen Sie hier. (pm)

11:59 Uhr »Schweren Herzens haben wir den Weihnachtszirkus am 24. Dezember coronabedingt absagen müssen«, sagt Andrea Sperlich, die den in Gomaringen beheimateten Circus Relaxx zusammen mit ihrem Mann Michael betreibt. Die Entscheidung sei erst am vergangenen Donnerstag gefallen. Damit fällt auch die seit Jahren in bewährter Form praktizierte Zusammenarbeit mit der Aktion »GEA-Leser helfen« ins Wasser. (ass)

11:10 Uhr Hotelübernachtungen für Weihnachtsbesuche sollen auch in Niedersachsen möglich sein. Für den Besuch von Verwandten und auch engen Freunden zu Weihnachten soll es möglich sein, sich im Hotel einzuquartieren, sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen am Freitag in Hannover. Die neue Corona-Verordnung des Landes befinde sich noch in der Endabstimmung. Klar sei aber, dass der Besuch von Verwandten zu Weihnachten keine touristische Übernachtung sei. Auch Berlin, Schleswig-Holstein, Hessen und Nordrhein-Westfalen geben eine Hotelübernachtungsmöglichkeit bei Familienbesuchen - gegen den Wunsch von Kanzleramtschef Helge Braun. (dpa)

10:45 Uhr Japans Kaiser Naruhito und seine Familie werden wegen der wieder steigenden Corona-Infektionszahlen auf ihren traditionellen Neujahrsauftritt vor dem Volk verzichten. Wie das Haushofamt bekanntgab, wolle man mit dieser Entscheidung eine Ausbreitung des Virus verhindern. (dpa)

9:47 Uhr In Deutschland sind in der Corona-Krise deutlich weniger neue Unternehmen gegründet worden. Von Januar bis September sank die Zahl der Neugründungen von Betrieben, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen ließ, auf 88 200. Das waren 6,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit. Als Gründe nannte die Wiesbadener Behörde die Einstellung des Besucherverkehrs in der Pandemie sowie Personalengpässe in den Gewerbeämtern. Aber auch die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit habe Menschen den Sprung in die Selbstständigkeit scheuen lassen. Die Zahl neu gegründeter Kleinunternehmen brach von Januar bis September gar um 18,5 Prozent ein auf 104 100. Hingegen wurden mehr Nebenerwerbsbetriebe gegründet (plus 5,5 Prozent auf rund 216 900). (dpa)

9:11 Uhr Wäre nicht Corona, es wäre eigentlich alles wie immer im Landtag. Die Regierung verteidigt ihren Kurs, die Opposition findet diesen ganz schlimm. Applaus, Zwischenrufe, höhnisches Gelächter. Einzelne Störenfriede, zu deren Wortbeiträgen selbst mancher Ordner am Rand den Kopf schüttelt. Der Landtag debattierte in einer Sondersitzung den weiteren Kampf gegen die Pandemie – mal wieder. Die Abgeordneten beschwören dabei, dass der Krisen-Kurs nichts mit Parteipolitik zu tun haben darf, dass Gesundheit und Menschenleben zu wichtig seien für Profilierungsspielchen und Parteiengezänk. Aber die parlamentarischen Reflexe gelten eben auch in historischen Krisen. Bei den Corona-Regeln für Weihnachten waren die regionalen Abgeordneten uneins. (oje)

8:24 Uhr Die Adventszeit ist eng verbunden mit Konzerten und musikalischen Leckerbissen. Hier hatten bisher auch die zahlreichen Stadtkapellen, Musikvereine und -kapellen in der Region Neckar-Alb einen großen Part bestritten. Doch in Zeiten der Pandemie ist das kaum möglich, weshalb der Vorsitzende des Blasmusikverbandes Neckar-Alb, Helmut Vöhringer, zusammen mit seinem Vize Steffen Haap die über 90 Mitgliedsvereine dazu aufruft, wie im ersten Lockdown Balkon-Konzerte zu geben. Bereits zum Osterfest hatten Vöhringer und Haap für Balkon-Konzerte geworben. Der erste Advent ist bereits am kommenden Sonntag, 29. November, und es wäre doch, so die Verbandsvorsitzenden, ein schöner Moment, wenn gegen Spätnachmittag an vielen Orten Balkon-Konzerte zu hören sind. An allen Adventssonntagen könnte so Blasmusik erklingen. Um ein wenig Feststimmung zu verbreiten. (GEA)

7:42 Uhr Die Bundesregierung setzt in der Vorweihnachtszeit auch auf die Eigenverantwortung der Bürger, um persönliche Kontakte zu reduzieren und die Corona-Pandemie besser in den Griff zu bekommen. Weihnachten sei als »Fest der Privatheit« eine »gewisse Unbekannte« in der Risikoabschätzung, sagte Kanzleramtschef Helge Braun in der ZDF-Sendung »Maybrit Illner«. »Ob wir Weihnachten so vorbereiten und so leben im Familienkreis, dass es zum Ansteckungsproblem wird, oder wir eben genau das Gegenteil erreichen - das haben wir wirklich alle selber in der Hand.« (dpa)

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 1.017.830 (gestern: 963.192) Corona-Infizierte, 15.640 (14.832) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 685.537 (649.070) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Donnerstag, 26. November

19:09 Uhr Als Dank für ihren Einsatz während der Corona-Pandemie können Mitarbeiter in 69 Krankenhäusern im Südwesten jetzt bis zu 1500 Euro Pflegeprämie bekommen. Das Land stocke die Bundesmittel von rund 20 Millionen Euro für Baden-Württemberg um 10 Millionen auf, teilte Sozialminister Manne Lucha heute mit. »Wir sind uns der enormen Leistung der Beschäftigten in Krankenhäusern jeden Tag und ganz besonders in den letzten Monaten sehr bewusst.«

Für die Auswahl der besonderes belasteten Krankenhäuser gibt es gesetzliche Vorgaben wie die Zahl der behandelten Corona-Patienten im Verhältnis zu den vorhandenen Betten. Die jeweiligen Klinikträger können dann laut einer Ministeriumssprecherin im Einvernehmen mit der Arbeitnehmervertretung bestimmen, welche Beschäftigten wie viel Geld bekommen. Es soll neben Pflegekräften in der unmittelbaren Patientenversorgung auch anderen Beschäftigten zugute kommen, die aufgrund der Versorgung von Sars-CoV-2-Infizierten besonders belastet waren. Die Corona-Prämie muss bis Ende des Jahres ausgezahlt werden. (dpa)

19 Uhr Dem Landratsamt Tübingen sind am Donnerstag 29 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Damit liegt der Kreis bei 3.235 Fällen, heißt es in einer Pressemitteilung. Bei den genannten Fällen handelt es sich um Kontaktpersonen bekannter Fälle und um neue Einzelfälle. Außerdem sind drei weitere Schulen und zwei weitere Kindergärten hinzugekommen. Die Zahl der Todesfälle im Landkreis Tübingen bleibt bei 79. Die 7-Tages-Inzidenz sinkt auf 81,18. (pm)

18:35 Uhr Wie berichtet, ist das Tribünengebäude des Kreuzeiche-Stadions als Impfstation im Kreis im Gespräch. Auch die Hohensteinhalle im Hohenstein wurde geprüft und dem Sozialministerium als möglicher Standort auf der Alb vorgeschlagen. (pm)

17:52 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für Donnerstag 89 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit gibt es im Kreis insgesamt 4.219 bestätigte Fälle. 3.295 Personen gelten als genesen, das sind 80,03 Prozent (Todesfälle nicht eingerechnet). Damit sind aktuell 822 aktive Corona-Fälle bekannt. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 151,9. Die Zahl der Todesfälle ist um zwei Fälle auf 102 gestiegen. In den Kreiskliniken Reutlingen befinden sich Stand Donnerstag 36 Covid-19-Erkrankte im stationären Bereich, davon sind fünf Patienten auf der Intensivstation. (pm)

17:08 Uhr Wenige Stunden nach dem Nachschärfen des Corona-Kurses erläutert die Kanzlerin die Maßnahmen in einer Regierungserklärung. Reicht das alles, lautet eine Frage in der Debatte. Sind die Lockerungen über Weihnachten verantwortbar, lautet eine andere. Mehr lesen Sie hier. (dpa)

16:51 Uhr Quarantäne für slowakische Biathleten und österreichische Skispringer, Corona-Verwirrung bei Norwegens Langläufern und Hotel-Isolation für die Skijäger aus Russland: Die Wintersportsaison hat noch gar nicht richtig begonnen, da sorgt das Virus bereits für jede Menge Probleme. (dpa)

15:33 Uhr Mehr Züge, dafür weniger Reservierungmöglichkeiten: Nach dem Bund-Länder-Beschluss zur Corona-Krise passt die Deutsche Bahn ihr Angebot im Fernverkehr an. Die von vielen Seiten kritisierte Reservierungspflicht ist vorerst vom Tisch. (dpa)

15:05 Uhr Nach der Verlängerung des Teil-Lockdowns wegen der Corona-Pandemie steigen die Staatstheater in Karlsruhe und Stuttgart frühestens Anfang Februar 2021 wieder in ihr reguläres Programm ein. Die beiden Bühnenhäuser müssten längerfristig und sicher planen können. Deshalb sei diese weitreichende Entscheidung zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs zum 1. Februar auf Zuspruch gestoßen, sagte Kunstministerin Theresia Bauer (Grüne) am Donnerstag in Stuttgart. (dpa)

14:41 Uhr Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat zu einem vorsichtigen Umgang mit gelockerten Corona-Beschränkungen über Weihnachten aufgerufen. »Wir müssen die Ausnahmeregeln an den Feiertagen verantwortlich nutzen und uns wie auch unsere Mitmenschen vor Ansteckung schützen«, sagte der Chef der Bundesärztekammer am Donnerstag. Wenn Regeln zu Abstand, Hygiene und Masken weiter befolgt würden, seien die zeitlich begrenzten Lockerungen vertretbar und aus psychosozialen Gründen sogar geboten. Gerade für Ältere, die wohl am meisten unter Isolation und Einsamkeit im Teil-Lockdown litten, sei es wichtig, die Feiertage im Kreis der Familie verbringen zu können. (dpa)

13:23 Uhr Der Württembergische Fußballverband (WFV) hat sämtliche bis zum Jahresende 2020 terminierten Spiele im Verbandsgebiet des WFV abgesetzt – und zwar von einschließlich der Oberliga Baden-Württemberg, in der der SSV Reutlingen angesiedelt ist, abwärts. Damit reagiert der WFV die Vereinbarung im Rahmen der Beratungen der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder vom Mittwoch, die seit 2. November geltenden Corona-Beschränkungen im Wesentlichen bis zu den Weihnachtsfeiertagen aufrechtzuerhalten. Dadurch wird es insbesondere keine Lockerungen für den Amateursport geben. (wil)

12:42 Uhr Jugendliche in der Pandemie. Corona könnte die Kluft zwischen jungen Leuten in Deutschland verbreitern, mutmaßen Forscher. Denn die gefühlten Verlierer sind oft jene, die sich ohnehin schon abgehängt fühlen. Eine Umfrage beleuchtet die Stimmung der Jugendlichen. (dpa)

12 Uhr Das Homeoffice endet nicht am Herd, und Kurzarbeit fördert kaum das Kochen. Fertigprodukte verkaufen sich in der Corona-Krise offenbar wie geschnitten Brot. Das zeigt etwa der Appetit auf Lebensmittel aus der Dose. (zen)

11:28 Uhr Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) ist mit den Bund-Länder-Beschlüssen zur Ausweitung der Kontaktbeschränkungen in der Corona-Krise hart ins Gericht gegangen. Mehr lesen Sie hier. (dpa)

10:52 Uhr Der schwedische Prinz Carl Philip (41) und seine Frau Prinzessin Sofia (35) sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte das schwedische Königshaus am Donnerstag mit. (dpa)

10:23 Uhr München ist bei der Wirtschaftskraft Spitze, vergleichsweise gut leben lässt es sich in Corona-Zeiten einer Studie zufolge aber eher in anderen Städten. "In der Corona-Krise haben sich die Prioritäten vieler Menschen verschoben", erläuterte Hanno Kempermann von IW Consult, einer Gesellschaft des Instituts der deutschen Wirtschaft. Die Bedeutung von Homeoffice und Kinder-Betreuung sei stark gestiegen, Naherholungsgebiete im Grünen seien wichtiger geworden. (dpa)

8:50 Uhr Angesichts der verlängerten Schließung von Hotels, Kneipen und Restaurants dringt der Branchenverband Dehoga auf eine schnelle Auszahlung der Novemberhilfen. »Die Situation unserer Branche ist sehr dramatisch. Nun sind die Gehälter für den November fällig, und auch die nächste Pachtzahlung steht an«, sagte Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Am Vorabend hatten sich Bund und Länder darauf geeinigt, die Schließung der Branche aufgrund der Corona-Krise auch im Dezember fortzusetzen. »Nach den Monaten der Schließung im Frühjahr sind unsere Betriebe jetzt auch schon wieder seit vier Wochen im Prinzip ohne Einnahmen. Rücklagen sind in den meisten Betrieben nicht vorhanden«, sagte Hartges. Zwar gebe es die Möglichkeit, Abholservice oder einen Lieferdienst anzubieten. Aber abhängig vom Standort und vom Konzept funktioniere das nicht bei allen Betrieben. (dpa)

Coronavirus - Stuttgart
Ein Mann geht in Stuttgart an einem geschlossenen Restaurant vorbei. Foto: Sebastian Gollnow/dpa
Ein Mann geht in Stuttgart an einem geschlossenen Restaurant vorbei. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

8:17 Uhr Wie schon die erste Corona-Welle im Frühjahr dieses Jahres hat auch die zweite Welle im Herbst die Konsumlaune in Deutschland empfindlich gestört. Der vierwöchige Teil-Lockdown, der nun in die Verlängerung zunächst bis Weihnachten geht, habe die Verbraucherstimmung im November spürbar gedämpft, teilte das Nürnberger Konsumforschungsunternehmen GfK auf der Basis seiner neuen Konsumstudie mit. »Der weitere Verlauf des Infektionsgeschehens in den kommenden Wochen wird maßgeblich darüber bestimmen, ob sich das Konsumklima wieder stabilisieren kann«, sagte GfK-Konsumforscher Rolf Bürkl. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

7:33 Uhr Die große Mehrheit der Lehrer empfindet einer Umfrage zufolge ihren Job in der Corona-Krise als belastender als vorher. 84 Prozent gaben in einer Befragung der Krankenkasse DAK an, sie hätten das Gefühl, dass der Schulalltag unter Corona-Bedingungen zu Mehrarbeit führe. 90 Prozent stimmten der Aussage zu, das Unterrichten sei im Vergleich zur Situation vor einem Jahr deutlich anstrengender. Meistgenannte Gründe waren das Durchsetzen der Corona-Regeln bei den Schülern, der eigene Gesundheitsschutz und der Ausfall von Kollegen. Für die Studie, die im Auftrag der DAK vom Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel erstellt wurde, wurden im Oktober 2300 Lehrkräfte in Nordrhein-Westfalen befragt. Laut Studienleiter Reiner Hanewinkel kann sie aber auch auf andere Bundesländer und Schulen übertragen werden, da die Ausnahmesituation und Herausforderungen bundesweit größtenteils vergleichbar seien. (dpa)

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 995.879 (gestern: 963.192) Corona-Infizierte, 15.210 (14.832) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 666.373 (649.070) gelten als wieder geheilt. (GEA) 

Alle Informationen, die zwischen 18. November und 25. November rund um das Coronavirus eingegangen sind, finden Sie hier.