Logo
Aktuell Unfall

Verkehrschaos nach Frontalzusammenstoß auf B 27

Drei Autoinsassen wurden bei einem Verkehrsunfall am Samstagmittag bei Ofterdingen verletzt. Die Vollsperrung verursachte zwei Stunden lang ein Verkehrschaos im Nehrener Neubaugebiet.

OFTERDINGEN/NEHREN. Er sei kurz eingenickt, gab der 29jährige Fahrer zu, ehe ihn die Besatzung eines ASB-Rettungswagens in die Tübinger Klinik fuhr. Davor, gegen 12.25 Uhr war der Mann aus dem Zollernalbkreis mit seinem Audi von Nehren in Richtung Ofterdingen unterwegs. Auf Höhe des Gewerbegebiets geriet sein Wagen unvermittelt auf die Gegenseite. Dort fuhr ordnungsgemäß ein Kleinwagen in Richtung Tübingen. Dessen Fahrer hatte keine Chance auszuweichen, weil der tiefe Straßengraben und die anschließende Böschung das vereitelten.

Es kam zum Frontalzusammenstoß. Der Unfallverursacher rammte den Kleinwagen, der sich überschlug und mit dem Dach voran im Graben zum Stillstand kam. Beide Insassen wurden schwer verletzt und von DRK-Rettungswagenbesatzungen nebst Notarzt aus Tübingen und Mössingen versorgt. Der Wagen des Verursachers schlingerte vor einem gleichfalls entgegenkommenden Sattelzug der Post ebenfalls in den Graben. Zwei Stunden lang war die Strecke zwischen dem Umspannwerk und der Ortseinfahrt Ofterdingen voll gesperrt.

Die Polizei leitete den von Hechingen/Mössingen kommenden Verkehr innerorts in den Nonnenweg unterm Friedhofsberg ab. Statt von dort  abzubiegen, auf den Nordring, und weiter durch Nehren und bei Dußlingen wieder auf die B  27 zu fahren, nahmen die ortsunkundigen Verkehrsteilnehmer den falschen Weg: Im Stop-on-go-Verkehr quälten sich Autos, Lkw, selbst Tanklastzüge durch das westliche Nehrener Neubaugebiet. In den versetzt geparkten Straßen kam der Verkehr meist zum Stillstand. Anwohner konnten nur unter größten Schwierigkeiten zu und von ihren Wohnungen fahren. (GEA)