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Aktuell Ermittlungen

Neue Details zu den Razzien wegen Kinderpornos in der Region

Nach den Durchsuchungen in Häusern und Wohnungen in den Landkreis Reutlingen, Tübingen, Esslingen und Zollernalb am Dienstag, hat die Polizei jetzt weitere Einzelheiten veröffentlicht.

Polizisten im Einsatz. (Symbolbild) Foto: Marijan Murat/DPA
Polizisten im Einsatz. (Symbolbild)
Foto: Marijan Murat/DPA

REUTLINGEN. Den großangelegten Razzien in den vier Landkreisen, für das Polizeipräsidium Reutlingen zuständig ist, sind Hinweise der US-amerikanischen Sicherheitsbehörden vorangegangen. Das hat die Polizei heute mitgeteilt. Ziel waren insgesamt 28 Häuser und Wohnungen von Personen im Alter zwischen 21 und 72 Jahren. 16 der Objekte lagen im Landkreis Reutlingen. Im Landkreis Tübingen waren es sechs, im Zollernalbkreis fünf und im Kreis Esslingen ein Zielobjekt. Insgesamt waren an der Durchsuchungsaktion rund 180 Beamtinnen und Beamte beteiligt.

Vorausgegangen waren umfangreiche Ermittlungen, unter anderem im Internet, so die Polizei in einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung. Sie führten zur Identifizierung von insgesamt 31 Tatverdächtigen, darunter zwei Frauen. Ihnen legen die Ermittlungsbehörden die Verbreitung, der Erwerb sowie der Besitz kinder- und jugendpornografischer Inhalte zur Last. Umfangreiches Beweismaterial, wie Smartphones, Tablets, Notebooks und weitere Speichermedien wurden sichergestellt. Diese werden jetzt ausgewertet. Festnahmen gab es keine.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen, insbesondere zu möglichen weiteren Tatverdächtigen oder zu den Verbreitungswegen der verbotenen Inhalte, dauern an. (pol/GEA)