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Feuer in Reutlinger Wohnung: Frau vergisst Untersetzer auf Herd

Die Feuerwehr kann Schlimmeres verhindern, weil der Rauchmelder rechtzeitig ausgelöst hat.

Reutlinger Feuerwehr rückt mit vier großen Löschfahrzeugen an. Foto: Kaya Egenberger
Reutlinger Feuerwehr rückt mit vier großen Löschfahrzeugen an.
Foto: Kaya Egenberger

REUTLINGEN. Der Feuerwehrmann zieht seine Atemmaske vom Gesicht, als er wieder auf der Straße steht. Sein Kollege hat sie schon nicht mehr getragen. Beide atmen durch. Der Brand in einer Wohnung am Albtorplatz 3 am Dienstagmittag endet glimpflich, nachdem eine 50-jährige Frau einen Untersetzer auf dem Herd hat stehen lassen. »Wir haben einen schlimmeren Schaden verhindern können«, sagt der Einsatzleuter der Reutlinger Feuerwehr, Bernd Hohloch, und fügt hinzu: »Niemand ist verletzt, die Wohnung durchlüftet und wir können wieder abziehen.«

Zwei Feuerwehrleute bedienen ein Belüftungsgerät. Foto: Kaya Egenberger
Zwei Feuerwehrleute bedienen ein Belüftungsgerät.
Foto: Kaya Egenberger

Als er und seine Kollegen gegen 12.40 Uhr an dem Mehrfamilenhaus eintreffen, rechnen sie noch mit einer größeren Aktion. Mit drei Löschfahrzeugen und einer Drehleiter, rückt die Feuerwehr an, nachdem der Feuermelder ausgelöst hat. Auch Krankenwagen und Polizei sind vor Ort. Am Ende reichen fünf Männer aus, um den Einsatz nach wenigen Minuten zu beenden. 

Aufmerksamer Passant bemerkt den Rauch

Ein aufmerksamer Passant hat den Rauch bemerkt und daraufhin die Feuerwehr informiert. »Heute«, sagt Hohloch, »haben wir wieder gesehen, dass Rauchmelder Leben retten.« Den endstandenen Sachschaden kann er noch nicht beziffern. (GEA)