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B27: Biker rast mit Tempo 240, flieht vor der Polizei und stürzt

Immer mehr Kommunen fordern leisere Motorräder und ein rücksichtsvolleres Fahren.  FOTO: DPA
Immer mehr Kommunen fordern leisere Motorräder und ein rücksichtsvolleres Fahren. FOTO: DPA
Immer mehr Kommunen fordern leisere Motorräder und ein rücksichtsvolleres Fahren. FOTO: DPA

TÜBINGEN. Wegen des Verdachts des illegalen Kraftfahrzeugrennens ermittelt das Polizeirevier Tübingen gegen einen 30-jährigen Motorradfahrer, der am Sonntagmittag durch seine extrem rasante und gefährliche Fahrweise aufgefallen ist. Der Biker war gegen 16.45 Uhr mit seiner Suzuki auf der B 27 in Richtung Tübingen unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Walddorfhäslach und Lustnau überholte er mit waghalsigen Manövern und teilweise auch rechts vorbei, vorausfahrende Fahrzeuge. Dabei zeichnete die Messanlage eines zivilen Videomessfahrzeugs der Polizei zeitweise Geschwindigkeiten von bis zu 240 km/h bei erlaubten 120 km/h auf.

An der Ausfahrt Lustnau sollte der 30-Jährige kontrolliert werden. Als dieser jedoch das zivile Polizeifahrzeug erkannte, beschleunigte er seine hochmotorisierte Maschine nochmals deutlich und raste über die L 1208 in Richtung Tübingen. Am Ortseingang Lustnau wollte er nach rechts in die Nürtinger Straße einbiegen, verlor aber aufgrund seiner zu hohen Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Motorrad, kam auf die Verkehrsinsel und stürzte. Der Biker, der bis auf einen Helm keine Schutzausrüstung getragen hatte, wurde dabei zum Glück nur leicht verletzt. Eine ärztliche Behandlung lehnte er ab.

Der entstandene Sachschaden an seinem Motorrad wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt. Sein Führerschein wurde noch an Ort und Stelle eingezogen. Das Polizeirevier Tübingen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen, die im genannten Zeitraum auf der B 27 durch die riskante Fahrweise des Motorradfahrers behindert oder gefährdet wurden. Polizeirevier Tübingen, Telefon 07071/972-8660. (pol)