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44-Jähriger nach Messerstecherei in Tübingen in U-Haft

Ein Rettungswagen fährt mit Blaulicht. Foto: Nicolas Armer/dpa/Symbolbild
Ein Rettungswagen fährt mit Blaulicht. Foto: Nicolas Armer
Ein Rettungswagen fährt mit Blaulicht.
Foto: Nicolas Armer
TÜBINGEN. Wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermitteln die Staatsanwaltschaft Tübingen und das Kriminalkommissariat Tübingen gegen einen 44-jährigen Mann, der am Montagabend in der Innenstadt auf einen 65-Jährigen eingestochen haben soll. Der Tatverdächtige befindet sich zwischenzeitlich in Untersuchungshaft.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand unterhielt sich der 65-jährige Mann gegen 19.20 Uhr in der Nähe eines Schnellimbisses in der Karlstraße mit einer Frau, als der 44-Jährige hinzugekommen und ihn unvermittelt mit einem Messer angegriffen haben soll. Das Opfer wurde durch mehrere Stiche in den Oberkörper verletzt und kam mit dem Rettungswagen in eine Klinik. Nach einer ambulanten Behandlung konnte er das Krankenhaus wieder verlassen.

Der 44-jährige Deutsche wurde in Tatortnähe durch die Polizei festgenommen, er macht derzeit von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Das mutmaßliche Tatmesser konnte aufgefunden und beschlagnahmt werden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Tübingen wurde der Festgenommene, der wegen Gewaltdelikten bereits polizeibekannt war, am Dienstagnachmittag beim Amtsgericht Tübingen dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ den beantragten Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug. Die Ermittlungen zur Tatausführung und möglichen Hintergründen dauern an. (pol)