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ChatGPT wird für zahlende Nutzer aktueller

ChatGPT löste vor über einem Jahr den Hype um Künstliche Intelligenz aus. Die Entwicklerfirma OpenAI hat nun Neuerungen des Chatbots vorgestellt.

OpenAI
»GPT-4-Turbo« sei mit öffentlich zugänglichen Informationen bis Ende 2023 trainiert worden, teilt die Entwicklerfirma OpenAI mit. Foto: Richard Drew/DPA
»GPT-4-Turbo« sei mit öffentlich zugänglichen Informationen bis Ende 2023 trainiert worden, teilt die Entwicklerfirma OpenAI mit.
Foto: Richard Drew/DPA

Die neueste Version des Chatbots ChatGPT für zahlende Kunden hat ein deutlich aktuelleres Wissen über die Welt. Das frische KI-Modell »GPT-4-Turbo« sei mit öffentlich zugänglichen Informationen bis Ende 2023 trainiert worden, teilte die Entwicklerfirma OpenAI mit. Bisher war bei April 2023 Schluss. OpenAI hatte in Aussicht gestellt, dass der Chatbot Zugriff auf immer aktuellere Informationen haben werde. Anfangs reichte sein Wissen nur bis Herbst 2021.

ChatGPT löste vor über einem Jahr den Hype um Künstliche Intelligenz aus. Solche KI-Chatbots werden mit gewaltigen Mengen an Informationen angelernt und können Texte auf dem sprachlichen Niveau eines Menschen formulieren, Software-Code schreiben und Informationen zusammenfassen.

Das Prinzip dahinter ist, dass sie Wort für Wort abschätzen, wie ein Satz weitergehen sollte. Ein Nachteil: Die Software gibt manchmal auch völlig falsche Antworten, selbst wenn sie nur korrekte Informationen als Basis hatte. Entwickler arbeiten daran, den Programmen verlässliche Leitplanken zu setzen, um so etwas zu verhindern.

Die neueste ChatGPT-Version werde auch weniger ausschweifende Texte formulieren, die umgangssprachlicher wirken sollen, kündigte OpenAI an. So liest sich eine vom Chatbot vorformulierte SMS-Erinnerung an Freunde, auf die Einladung zu einem Geburtstagsessen zu reagieren, kurz und sachlich - so wie sie auch ein Mensch schreiben würde. Zuvor hätte ChatGPT in dem von OpenAI demonstrierten Vergleich einen etwa drei Mal längeren blumigen Text geschrieben, samt der Feststellung, dass es nicht dasselbe wäre, ohne die Eingeladenen zu feiern.

© dpa-infocom, dpa:240412-99-646362/5