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SG Reutlingen glänzt mit Sieg gegen SV Hirrlingen

Auch der FC Rottenburg gewann beim TSV Gomaringen - mit 3:0. Damit baute der Verein seinen Vorsprung an der Spitze der Fußball-Bezirksliga aus.

Lars Rück (links) von der SG Reutlingen im Zweikampf mit Cristian Gargiulo vom SV Hirrlingen.
Lars Rück (links) von der SG Reutlingen im Zweikampf mit Cristian Gargiulo vom SV Hirrlingen. Foto: Eibner-Pressefoto
Lars Rück (links) von der SG Reutlingen im Zweikampf mit Cristian Gargiulo vom SV Hirrlingen.
Foto: Eibner-Pressefoto

REUTLINGEN. Der Bezirksliga-Spitzenreiter FC Rottenburg hat die Hürde TSV Gomaringen beim 3:0 mit Bravour genommen. Die Elf von Trainer Marc Mutschler zeigte nach zuletzt schwächeren Auftritten, was fußballerisch in ihr steckt. Die Gomaringer hatten Mühe, gegen diese Dominanz Gegenmittel zu entwickeln. »Wir haben wieder Fußball gespielt, es war wirklich schön anzuschauen«, lobte Mutschler. Dabei fielen die Tore erst nach dem Seitenwechsel – Jakob Bader per Doppelpack (59., 62. Minute) brachte den FC auf die Siegerstraße. »Wir haben den Druck ein wenig reduziert, das hat der Mannschaft gutgetan. Diesen Schwung müssen wir nun behalten«, erklärte der Coach.

TSV Hirschau verliert nach 3:0-Führung

Es lief die 90. Minute, als Dettingens Dominic Hirsch die Hirschauer Titelträume in weite Ferne bugsierte. Dabei lief es lange nach Plan für den TSV Hirschau bei der 3:4-Niederlage gegen die SGM Dettingen/Glems. Cihan Canpolat (7., 31.) und Daniel Genuardi (28.), stellten nach einer halben Stunde auf 3:0 und sorgten so für eine scheinbare Vorentscheidung. Das 3:1 durch Fabian Schuster ließ die Gäste aber Hoffnung schöpfen. Im zweiten Durchgang zogen sich die Hirschauer weiter zurück und als Tim Randecker in der 81. Minute auf 2:3 verkürzte, kippte die Partie. Erst Simon Schmidt zum 3:3 und dann Hirsch trafen. Die Gastgeber liegen damit nun sechs Punkte hinter Spitzenreiter Rottenburg. Bei Dettingen/Glems war die Freude nach dem Last-Minute-Erfolg groß. »Damit hätte keiner gerechnet, aber wir sind dran geblieben, haben gekämpft und uns dann auch belohnt«, lobt Trainer Patrick Plewnia und fügt hinzu: »Der Klassenerhalt dürfte damit gesichert sein.«

Einen Rückschlag im Titelrennen musste auch der SSC Tübingen verkraften, der nicht über ein 2:2-Unentschieden beim SV Wurmlingen hinauskam. Zunächst brachte Ron Becker (18.) den SSC in Front, aber Benjamin Haug (33.) und Bekai Jagne (64.) drehten die Partie zugunsten der Gastgeber. Doch die Tübinger fanden zurück in die Partie – Max Stockburger erzielte nur sechs Minuten später den Ausgleich. Mit noch einem Spiel weniger und dem Spiel gegen Rottenburg hat Tübingen zwar noch alles in eigener Hand. Aber das Unentschieden dürfte ein Dämpfer im Meisterschaftsrennen sein.

Punkteteilung im Derby in Metzingen

Ebenfalls 2:2-Unentschieden endete das Derby zwischen der TuS Metzingen und dem TSV Eningen. »Das war einfach zu wenig am Ende«, ärgerte sich Eningens spielender Abteilungsleiter Lukas Koschmieder. Mert Oguz (48.) hatte die TuS in Führung geschossen. Danach aber waren es vor allem die Eninger, die die besseren Chancen und mehr Spielanteile hatten. Per Doppelschlag meldete sich dann Eningen aus der Pause kommend wieder an – Raul Heres (56.) und Daniel Schäfer (58.) drehten das Spiel. Doch nach einem Steckpass auf Telmo Teixeira Rebelo stand es wieder Unentschieden. Die große Möglichkeit zum Eninger Sieg vergab dann Marc Reinhardt per Fehlschuss vom Elfmeterpunkt. »Vor der Partie hätten wir das Ergebnis unterschrieben, aber ein Derby willst du immer gewinnen«, so Koschmieder.

Nach zuletzt schwächeren Auftritten zeigte die SG Reutlingen beim 4:1-Erfolg gegen den SV Hirrlingen wieder ein freundliches Gesicht. Allen voran Stürmer Tobias Burghardt glänzte mit seinem Dreierpack. Dank des Sieges dürfte die SG damit auch im kommenden Jahr fest mit der Bezirksliga planen.

SV Zainingen kommt Klassenverbleib näher

Der SV Zainingen hat mit seinem 3:0-Sieg bei Anadolu Reutlingen einen großen Satz in Richtung Klassenverbleib gemacht. »Das war ein extrem wichtiger Sieg, damit haben wir unser Polster nochmal ausbauen können«, freute sich Spielleiter Thomas Lais. Zu Beginn gestaltete sich das Spiel ausgeglichen – Adrian Stickel (40.) aber brachte den SVZ kurz vor der Halbzeit auf die Siegerstraße. »Wir haben defensiv gut agiert und die Umschaltsituationen gut nutzen können, das war ausschlaggebend«, lobte Lais.

Einen 3:0-Erfolg fuhr auch die TSG Upfingen gegen den SV Pfrondorf ein. Jona Tigges (7.) sorgte früh für die Upfinger Führung. In der Folge erspielten sich die St. Johanner weitere Gelegenheiten, nutzten diese aber nicht, ehe erneut Tigges (66.) das vorentscheidende 2:0 markierte. Den Schlusspunkt markierte Patrick Kuch (90.+1).

Obwohl es keine Tore gab, zeigte sich Walddorfs Coach Benjamin Link nach dem 0:0 gegen die TSG Tübingen II zufrieden. »Wir haben im ersten Durchgang richtig guten Fußball gezeigt«, lobte Link. Kurz vor dem Pausenpfiff sah dann aber Sabawun Khostwal die Rote Karte nach einem harten Foulspiel. »Eine diskutable Szene, zumal das die Partie stark veränderte. Wie wir aber damit umgegangen sind, wie die Jungs sich reingeworfen haben. Das macht Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt«, sagt Link. (GEA)