Volleyball - Rottenburg peilt an diesem Mittwoch gegen das Hachinger deutsch-österreichische Team den zweiten Saisonsieg an. Leistung zuletzt gegen Düren als Mutmacher

TVR hofft auf verspätete Bescherung

ROTTENBURG. Die letzte Niederlage dient als Mutmacher. Weil sich die Rottenburger Volleyballer bei der 1:3-Niederlage gegen Düren im zweiten Satz ins Match zurückkämpften, soll nun an diese Leistung angeknüpft werden, auch wenn letztlich damals die Punkte an die Gäste gingen. An diesem Mittwoch (19.30 Uhr, Paul-Horn-Arena) wird gegen die Hypo Tirol AlpenVolleys Haching ein Sieg angepeilt. »Die AlpenVolleys sind ein ähnliches Team wie Düren«, weiß Rottenburgs Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger. Er erhofft sich nach der ansprechenden vorweihnachtlichen Leistung seines Teams gegen die Rheinländer eine verspätete Bescherung zwischen den Jahren gegen das Team aus dem Alpenraum.

Ein Faktor sollen dabei die Zuschauer im »Tollhaus der Liga« sein. Allerdings konnten es auch die enthusiastischen TVR-Fans nicht verhindern, dass ihr Team in dieser Saison aus fünf Begegnungen erst einen Heimsieg zu Buche stehen hat. Lediglich gegen Solingen gelang Anfang Dezember ein 3:1-Erfolg. Es ist zugleich das einzige Erfolgserlebnis der Bischof-städter im bisherigen Rundenverlauf.

Die Müller-Angstenberger-Schützlinge haben als Tabellenvorletzter derzeit vier Punkte auf ihrem Konto, Bundesliga-Rückkehrer Haching auf Rang sieben bereits zwölf Zähler. Ein Sieg wäre für die Rottenburger auch deshalb so wichtig, weil das neue Jahr gleich mit zwei Auswärts-Aufgaben beginnt. Am 6. Januar gibt der TVR seine Visitenkarte beim achtplatzierten TSV Herrsching ab, eine Woche später folgt die Partie beim Tabellennachbarn Königs Wusterhausen.

Haching hätten Experten vor Saisonbeginn weiter vorn erwartet. Das Team ist kein echter Aufsteiger: Erstmals tritt ein ausländisches Team, das von seinen Heimspielen jeweils fünf in Innsbruck und in Haching austragen wird, in der Bundesliga an. Die Möglichkeit dazu verschaffte die von der VBL (Volleyball Bundesliga) geschaffene Wildcard-Regelung. In Duellen mit Top-Teams musste sich die deutsch-österreichische Mannschaft bislang immer geschlagen geben (0:3 gegen Friedrichshafen, 1:3 gegen Berlin). (GEA)





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