TV Rottenburg
Volleyball - TVR-Trainer erwartet »dritte Antwort«

Heftiger Leidensweg

ROTTENBURG. Zwei gute Sätze reichen Hans Peter Müller-Angstenberger noch nicht. Der Trainer des Volleyball-Bundesligisten EnBW TV Rottenburg sieht seine Mannschaft weiter in der Pflicht, sich für die Enttäuschungen in Berlin und beim CV Mitteldeutschland zu rehabilitieren. Dem Satzgewinn gegen Haching und dem guten Auftritt im ersten Durchgang in Friedrichshafen soll sich die nächste Etappe des Aufwärtstrends anschließen: »Beim Heimspiel am Samstag folgt die dritte Antwort«, sagt Müller-Angstenberger vor der Partie gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen in der Tübinger Paul-Horn-Arena (20 Uhr).

Die Rottenburger trauen sich gegen die sechstplatzierten Rand-Berliner ein Erfolgs-Erlebnis zu. »Wenn wir gegenüber unserer Leistung in Friedrichshafen noch einen draufsetzen, ist gegen KW etwas drin«, meint Manager Jörg Papenheim. Ein Spieler wird dann allerdings mit Sicherheit nicht auflaufen können: Thomas Ranner muss nach seiner Knie-Verletzung passen. Der Mittelblocker war nach seinem Punkt zum 23:21 unsanft gelandet und fortan zum Zuschauen verurteilt. Für den 24-Jährigen, bei dem das Ergebnis der Kernspintomographie noch nicht feststeht, ist die Zwangspause doppelt bitter. Hatte er sich doch von der Rolle des Ersatzspielers in die erste Sechs hineingekämpft. »Er hat bis zu seiner Verletzung sehr stark gespielt«, urteilte Müller-Angstenberger über den Auftritt des gebürtigen Münchners im baden-württembergischen Derby. Beim TVR fühlt man mit dem Jura-Studenten. Papenheim: »Das ist ein heftiger Leidensweg, der er gerade durchgeht.« Neben Felix Isaak und Hans Cipowicz kommen nun die Diagonalangreifer Yassir Sliti oder Markus Pielmeier für die Ranner-Position in Frage. (eye)


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