Volleyball - Rottenburger mit Mut gegen die »Häfler«
Es wartet harte Arbeit
ROTTENBURG. Der Bundesligazehnte EnBW TV Rottenburg hat es zurzeit nicht leicht. Noch am Samstag gastierte der Tabellenführer Generali Haching in Tübingen und heute, Mittwoch (20 Uhr), müssen die Neckarstädter beim nächsten Volleyball-Großkaliber ran: Das Schwabenderby gegen den Serienmeister und aktuellen Tabellen-Zweiten VfB Friedrichshafen steht auf dem Programm. Doch das jüngste Spiel gegen Haching hat den Rottenburgern Mut gemacht: Wenn sie es am Bodensee schaffen, eine ähnliche Leistung wie zuletzt gegen die Bayern abzurufen, ist auch gegen den schwäbischen Rivalen etwas drin.
Auch wenn der »kleine« EnBW TV Rottenburg gegen den »großen« VfB Friedrichshafen noch nie gewonnen hat, ist das Spiel der schwäbischen Rivalen immer etwas Besonderes. Allerdings konnte man noch keine Punkte gegen die »Häfler« ergattern. Doch im berauschenden Hinspiel holten sich die »Roten« den Auftaktsatz mit 32:30 gegen die »Blauen«, konnten aber dann das hohe Niveau nicht halten und unterlagen mit 1:3.
Nachdem der EnBW TVR aber mit einem Satzerfolg gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Generali Haching aufhorchen ließ, soll die Mannschaft von Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger »nun endlich auch auswärts wieder eine gute Leistung abrufen. Die Jungs sind alle fit und motiviert«. Thomas »Bob« Ranner meint unterdessen: »In der großen ZF-Arena zu spielen, ist nie einfach. Vor allem, wenn es Richtung Play-offs geht, wird der VfB daheim immer stärker.« Der Mittelblocker will sich mit seinen Mitspielern davon aber nicht einschüchtern lassen. (v/GEA)