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Winterlauf-Cup - Dreser gewinnt in Reutlingen überraschend vor Vorjahressieger Noll. Triathletin Knapp mit Spitzenzeit

Einzelkämpfer gegen Tübinger Mannschaft

VON NORA REIM

REUTLINGEN. Einen neuen Teilnehmer-Rekord verzeichnete die TSG Reutlingen beim Jahresauftakt des Winterlauf-Cups: Über 950 Hobby-Läufer hatten sich für das erste von insgesamt vier Rennen der beliebten Alb-Gold-Serie angemeldet. Sieger des Zehn-Kilometer-Laufs rund um das Kreuzeiche-Stadion wurde Christoph Dreser vom LAV Tübingen mit einer Zeit von 32:41 Minuten. Bei den Frauen gewann Katrin Köngeter (Post SV Tübingen) in 38:15 Minuten um Haaresbreite vor der Pfullinger Triathletin Stefanie Kuhnert.

»Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung, auch wenn es der zweite Platz geworden ist«, erklärte die erfolgreiche Langdistanz-Athletin Kuhnert, die lediglich 13 Sekunden vom Sieg trennten. Kuhnert konnte bei den Anstiegen des welligen Rundkurses zwar Boden auf ihre Kontrahentin gutmachen, doch in den abfallenden Streckenabschnitten hatte Köngeter die Nase vorn. Drittschnellste Frau auf dem zehn Kilometer langen Kurs war Catrin Götz (PT Reutlingen) in 39:26 Minuten. Die kürzere Distanz über fünf Kilometer gewann eine Top-Profi-Triathletin: Anja Knapp von der SG Dettingen/Erms ließ der Konkurrenz keine Chance und legte die Strecke souverän in 19:11 Minuten zurück. »Für mich war das Rennen eine super Gelegenheit, um eine harte Tempo-Einheit zu absolvieren und meine Form zu überprüfen«, sagte die Kurzdistanz-Athletin über ihre Leistung.

Im entsprechenden Männer-Wettbewerb ging es noch rasanter zu: Mit einem Schnitt von drei Minuten auf den ersten Kilometern gab Nicolas Mann vom Post SV Tübingen das Tempo vor und legte damit den Grundstein für seinen Sieg in der Spitzenzeit von 16:53 Minuten. Der Fünf-Kilometer-Lauf wurde bei der 15. Winterlauf-Auflage erstmals vom Hauptfeld entzerrt und separat gestartet. »Eine gute Entscheidung, wie uns von den fast 200 Fünf-Kilometer-Läufern auf der Strecke bestätigt wurde«, urteilte Matthias Klumpp von der ausrichtenden TSG.

Ein Top-Duell sahen die zahlreichen Zuschauer entlang der Finnenbahn auf dem Freizeitgelände Markwasen zwischen Christoph Dreser und Vorjahressieger Daniel Noll (TSV Glems). Der Ermstäler stand von Beginn an einer fünfköpfigen Gruppe aus Tübinger Läufern gegenüber, darunter dem Vorjahressieger Lorenz Baum. »Ich kam mir vor wie ein Einzelkämpfer gegen eine ganze Tübinger Mannschaft«, erklärte der zweitplatzierte Noll. Diese drei sollten den Sieg unter sich ausmachen. Als Dreser ab Kilometer sieben bergabwärts das Tempo verschärfte, begnügte sich Baum daraufhin mit dem dritten Rang (33:08 Minuten), während Noll dagegenhielt (32:51 Minuten). Im Ergebnis trennten die beiden nur zehn Sekunden voneinander. (GEA)



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