31.01.2012
Kurzbiografie von Hansjörg Kofink
Sport
OLYMPIA 1972 MIT BRANDBRIEF ANABOLIKA-DOPING ANGEPRANGERT
Geboren 1936 in Stuttgart, lebt in Rottenburg bei Tübingen, arbeitete bis 2000 als Sportpädagoge am Friedrich-List-Gymnasium in Reutlingen;
Ehefrau Sigrun Kofink: siebenfache deutsche Meisterin im Kugelstoßen (Bestleistung 16,79 Meter);
Vater Adolf Kofink (TSV Schmiden, MTV Stuttgart) gilt als »Vater des Kinderturnens in Schwaben«;
Tochter Ina Kofink: deutsche Jugendmeisterin im Speerwerfen (1995);
Handballer beim TB Esslingen, württembergische Auswahl;
1964 - 70: Landestrainer Württembergischer Leichtathletik-Verband (Kugel, Diskus);
1970 - 72: DLV-Bundestrainer Kugelstoßen Frauen; Rücktritt aus Protest gegen zunehmendes Anabolika-Doping und wegen des passiven Verhaltens des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) und des NOK;
2009: Auszeichnung mit der Heidi-Krieger-Medaille am Rande der Leichtathletik-WM 2009, ein Preis, des Doping-Opfer-Hilfe-Vereins für Personen, die sich besonders im Kampf gegen Doping im Sport verdient gemacht haben (der Preis ist benannt nach der Kugelstoß-Europameisterin von 1986 Heidi Krieger, die nach einer geschlechtsangleichenden Operation heute als Andreas Krieger lebt);
1970 - 1999: Lobbyist für den Schulsport in der Bundesrepublik als Präsident des Deutschen Sportlehrerverbandes (1989 - 1999), Vorsitzender auf Landesebene (1970 - 1990), Präsidiumsmitglied des Europäischen Verbands für Körpererziehung (1991 - 1999);
1990 Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz. (ewa)
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