Frauenhandball - WSG chancenlos beim Lotto-Cup
TuS Siebte »ohne Fünf«
LUDWIGSBURG. Trotz eines kleinen Kaders gewannen die Metzinger Zweitliga-Handballerinnen beim Lotto-Cup drei ihrer sechs Partien und trotzten Turniersieger Bietigheim ein 10:10 ab. »Das ist auf jeden Fall positiv gelaufen«, bilanzierte TuS-Trainerin Edina Rott.
Dass Sabine Stockhorst und Tanja Schmidt fehlten, stand zuvor bereits fest. Zudem war die mit einem Zweitspielrecht vom VfL Sindelfingen ausgestattete Ina Grossmann mit dem VfL in den Niederlanden. Kurzfristig fielen dann noch die Rückraumspielerinnen Annamaria Ilyes (Muskelverhärtung) und Olga Savanyu (umgeknickt) aus. So erhielten die Youngster Carolin Tuc, Freya Stonawski, Rebecca Frey, Pia Rausch und Maren Weigel Einsatzzeiten. Die TuS belegte nach Siegen über die HSG Freiburg (18:12), HC Feldkirch (17:9), ESV Regensburg (18:10), Niederlagen gegen die TuS Weibern (18:19) und Sachsen Zwickau (10:18) sowie dem Remis gegen Bietigheim den siebten Platz.
»Wir haben uns überzeugend verkauft, nur die Ergebnisse haben nicht gestimmt«, lautete das Fazit von WSG-Trainer Rolf Gaber. Der Drittligist Eningen-Pfullingen belegte in dem 20er-Feld Platz 19. Lediglich gegen Dornbirn-Schoren gab's einen Sieg, und der fiel mit 20:9 deutlich aus. In den Begegnungen gegen den Zweitligisten Sachsen Zwickau (11:16) den schweizer Erstligisten TV Zofingen (12:14) und den Drittliga-Rivalen SG Haslach (12:15) habe sich sein Team »auf Augenhöhe« bewegt, so Gaber. Eningen-Pfullingen, das am Freitag (20 Uhr, Kurt-App-Halle) in der ersten DHB-Pokalrunde den TSV Ismaning erwartet, musste in Ludwigsburg auf die Dienste von Britta Rauscher, Annette Schütz, Kerstin Pfeiffer und Marie-Luise Eitel verzichten. (eye/kre)