Handball
Frauen-Württembergliga - Spvgg Mössingen vor Neuaufbau. Optimismus bei der SG Ober-/Unterhausen. Wohnus, Hausch, Muckenfuß und Fuhrmann nicht mehr dabei

Dem VfL Pfullingen fehlen 332 Tore

VON MANFRED KRETSCHMER

REUTLINGEN. Oberliga-Absteiger VfL Pfullingen, die SG Ober-/Unterhausen, Landesliga-Meister Spvgg Mössingen - in der Frauenhandball-Württembergliga kommt es in der bevorstehenden Saison zu einigen reizvollen Derbys.

.VfL Pfullingen

Dem VfL fehlen gegenüber der zurückliegenden Saison 332 Tore. Maike Wohnus (122 Treffer), Franziska Hausch (93), Lena Muckenfuß (67) und Tina Fuhrmann (50) stehen Trainer Markus Kasch nicht mehr zur Verfügung. Wohnus und Hausch legen einen Auslandsaufenthalt ein, Muckenfuß schloss sich dem Oberligisten TSV Wolfschlugen an und Fuhrmann dem Landesligisten TV Weilstetten. Die Pfullingerinnen füllten ihren Kader mit Talenten aus den eigenen Reihen auf. Übrigens: Vor einem Jahr rechnete der GEA vor, dass dem VfL 299 Treffer fehlen würden. Damals verabschiedeten sich Lena Degenhardt, Birgül Yurdakul und Britta Rauscher. Am Saisonende musste der VfL in die Württembergliga absteigen.

.SG Ober-/Unterhausen

»Wir müssten auch in der bevorstehenden Saison im Tabellen-Mittelfeld landen«, sagt der neue Trainer Frieder Fuhr. Zuletzt sprang Platz sieben heraus. »Ich bin guter Dinge. Ganz vorne werden wir aber wohl nicht mitmischen können«, erklärt Frauenwart Tobias Heinrich. In naher Zukunft allerdings, blickt Fuhr voraus, könne die SGOU »oben anklopfen«. Der Grund: Im Nachwuchsbereich tummeln sich zahlreiche Talente. Die B-Jugend hat sich für die höchste Spielklasse in dieser Altersstufe, die Oberliga Baden-Württemberg, qualifiziert. Und auch in der A-Jugend sind einige vielversprechende Ballwerferinnen zu Gange, von denen Hanna Eisele und Ema Martins Azevedo mit einem Doppelspielrecht ausgestattet worden sind. Fuhr möchte bei Ober-/Unterhausen eine neue Spielweise und eine andere Abwehrformation einstudieren. »Das dauert normalerweise einige Zeit«, erklärt der Coach.

.Spvgg Mössingen

»Wir müssen von Spiel zu Spiel etwas mitnehmen und uns steigern«, gibt Trainer Jürgen Ulmer als Devise aus. »Wir haben viele Talente, auch in der A-Jugend«, fügt er hinzu. Nach dem Abgang der Leistungsträgerinnen Aida Palicio, Dina Hesse und Hannah Tauch muss sich beim Aufsteiger eine neue Hierarchie bilden. Unter anderem Mara Petschel und Jennifer Thieme sollen das Heft in die Hand nehmen. (GEA)

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