Fussball
Hallenfußball - Neue Futsal-Regeln machen die Partien schneller und sehenswerter. Finalsieg gegen Bezirksligist Croatia

VfL holt sich die Krone in Trochtelfingen

VON RICCARDO GONCALVES

TROCHTELFINGEN. Bereits um 31. Mal trafen sich Fußballmannschaften der Region in der Trochtelfinger Werdenberg-Halle, damit sie um den Wanderpokal des Kreissparkassen-Cups kämpfen. Der Termin am 29. und 30. Dezember war dabei für Teams und Zuschauer nicht ideal und wurde auch von TSV-Abteilungsleiter Michael Eberle kritisiert: »Das müssen wir im nächsten Jahr ändern. Es muss zwar immer ein Kompromiss mit anderen Veranstaltungen gefunden werden, jedoch trägt es dem Turnier nicht bei, an einem Samstag ausgetragen zu werden.«

Der Pfullinger Winterpausen-Zugang Yannik Kynast (links) avancierte beim Hallenspektakel mit Rundum-Bande in Trochtelfingen zum besten Torschützen.
Der Pfullinger Winterpausen-Zugang Yannik Kynast (links) avancierte beim Hallenspektakel mit Rundum-Bande in Trochtelfingen zum besten Torschützen. FOTO: Frank Pieth
Neu in diesem Jahr waren die Hallenbestimmungen. Zum ersten Mal spielte man nach Futsal-Regeln, die zum Beispiel einen kleineren Ball, einen mitspielenden Torhüter und direkte Freistöße beinhalten. Klangvolle Namen wie der Verbandsligist VfL Pfullingen, die U 19 des SSV Reutlingen oder der letztjährige Turniersieger SV Nehren schienen sehr gut mit der Neuerung zurechtzukommen. Für die Zuschauer war diese Änderung definitiv ein Gewinn. Die Spiele boten Tempo, Technik und ein ständiges Hin und Her. Es erinnerte zum Teil an ein sehr schnelles Handballspiel. Das Motto »Fair Play« wurde von den Spielern ebenfalls gut angenommen, wie Eberle berichtet: »Es gab keine einzige Verletzung und die Spieler gingen hart aber fair in die Zweikämpfe.«

Spielerisch stachen vor allem die Jungs des VfL heraus. Das Team vom Ahlsberg überzeugte mit Spielverständnis und schnellen Gegenstößen. Mit Yasin Yilmaz im Tor, der in der Verbandsliga normalerweise die Sechserposition bekleidet, hatte man auch einen überraschend starken Rückhalt. Die einzige Mannschaft, die mit den Pfullingern mithalten konnte, war Croatia Reutlingen. Der Bezirksligist agierte ebenfalls schnell und passfreudig. Und die Gegner wurden dadurch regelrecht schwindelig gespielt.

So war es auch keine Überraschung, dass sich diese beiden Teams im Finale gegenüberstanden. In einem würdigen Endspiel ging der VfL Pfullingen mit 3:1 als Sieger vom Platz. Mit Yannik Kynast stellten die Blau-Weißen auch den besten Torschützen des Turniers. Die Nummer 19, Winterpausen-Zugang vom Oberligisten SSV Reutlingen, steuerte starke zehn Treffer zum Turniererfolg seiner Truppe bei. Eberle freute sich am Ende über einen erneut gelungenen KSK-Cup: »Auch wenn am Samstag nicht so viele Zuschauer anwesend waren wie im vergangenen Jahr, waren es wieder zwei tolle Fußballtage.« (GEA)



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