VfB Stuttgart
Fussball - Satte zehn Millionen Euro Ablöse für argentinisches Stürmer-Talent im Gespräch. Heimspiel gegen Leverkusen Auftakt der englischen Woche. Brekalo fraglich

VfB Stuttgart will Maximiliano Romero holen

VON FRANK WILD

STUTTGART. Natürlich sind Hannes Wolf als Cheftrainer der Stuttgarter Bundesliga-Fußballer und VfB-Sportvorstand Michael Reschke immer regelmäßig im Gespräch. Im Vorfeld des Heimspiels am Freitagabend (20.30 Uhr) in der Mercedes-Benz-Arena gegen Bayer 04 Leverkusen ging es wohl nicht nur um »unmittelbare inhaltliche Entwicklungen« (Wolf) innerhalb der Mannschaft. Man tauschte sich auch über einen Stürmer namens Maximiliano Romero aus.

Stürmer-Talent Maximiliano  Romero wäre mit kolportierten zehn Millionen Euro die teuerste Verpflichtung der Vereinsgeschichte. Foto: DPA
Stürmer-Talent Maximiliano Romero wäre mit kolportierten zehn Millionen Euro die teuerste Verpflichtung der Vereinsgeschichte. FOTO: dpa
Offiziell gab gestern keine Auskunft über den Stand der Dinge bei den Verhandlungen mit den Beratern des 18-Jährigen. Es ist allerdings gut möglich, dass das argentinische Supertalent von Velez Sarsfield bereits im Anflug ist - vielleicht sogar schon im wahrsten Sinn des Wortes. »Wir haben ein Angebot für ihn erhalten und arbeiten daran, den Deal abzuschließen«, sagte Sarsfield-Präsident Sergio Rapisarda bereits vor Tagen in einem Interview mit dem TV-Sender TNT Sports.

Der kolportierte Zehn-Millionen-Euro-Transfer soll, aus Sicht der Argentinier, nicht mehr platzen. Am Montag beim 0:0 in der argentinischen Primera Division bei CA Lanus kam Romero gar nicht (mehr?) zum Einsatz - offiziell wegen Adduktorenproblemen. Der potenzielle Neue wäre der teuerste Zugang in der Vereinsgeschichte. Das ist logischerweise nur deshalb möglich, weil die Mitglieder Anfang Juni für die Ausgliederung der Profi-Sparte in eine Aktiengesellschaft gestimmt hatten und die Daimler AG in der Folge als erster Investor Anteile im Wert von 41,5 Millionen Euro erworben hatte.

Terodde-Wechsel kein Thema

Reschke hatte bereits vor einiger Zeit die Scouting-Abteilung des VfB auf den Teenager angesetzt. Gerüchten zufolge soll sich der 60-Jährige zudem bereits in Süd-Amerika live vor Ort ein Bild vom 1,79 Meter großen, bulligen Angreifer gemacht haben. Der vom Fachmagazin France Football zu den »zwölf Talenten, die den Fußball in der nächsten Generation dominieren könnten« zählende Romero müsste beim VfB dann mit sofortiger Wirkung Abhilfe schaffen, dass die Durchschlagskraft gesteigert wird.

Der Zweitliga-Toptorjäger Simon Terodde ist in diesem Zusammenhang schon gar kein Thema mehr. Einen Wechsel in der Winterpause hatte Reschke zuletzt (noch) außer Frage gestellt. »Natürlich wird Simon Terodde bei uns bleiben und seinen Weg beim VfB Stuttgart machen«, erklärte der Manager zuletzt noch. Coach Wolf hatte aber zuletzt bei den beiden Auswärtsspielen in Hannover (1:1) und Bremen (0:1) auf eine offensive Reihe mit Josip Brekalo, Takuma Asano und Berkay Özcan gesetzt.

Brekalo droht gegen Leverkusen aufgrund eines Schlags auf die Wade aus dem Spiel bei Werder auszufallen. »Da wird es knapp«, berichtete der VfB-Trainer zwei Tage vor der Partie. Außenverteidiger Dennis Aogo ist derzeit leicht erkältet und auch hinter Dzenis Burnic steht wegen einer Kniereizung ein Fragezeichen. Trotz der drei drohenden Ausfälle ist das Spiel gegen die Mannschaft von Bayer-Coach Heiko Herrlich dasjenige der Englischen Woche, bei dem sich die Stuttgarter die größte Siegchance ausrechnen können, denn sie sind in 2017 bekanntlich zu Hause noch ungeschlagen.

»Der Unterschied zu uns beträgt nur vier Punkte. Das ist nicht so viel «, erklärte Wolf, dessen Team vor dem Auftakt des drittletzten Punktspiels vor der Winterpause mit 17 Zählern auf dem 13. Tabellenplatz steht. Am Mittwoch in Hoffenheim und am Samstag darauf gegen die Bayern wird's sicher schwerer. (GEA)

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