VfB Stuttgart
KOMMENTAR - Transfergeschäfte

Garantien gibt es nicht

VONCHRISTOPH FISCHER

Super Mario haben sie damals immer gesagt und gerufen und gejubelt. Mario Gomez in der Blüte seines fußballerischen Schaffens, deutscher Meister mit Armin Veh und dem VfB Stuttgart. Eine Identifikationsfigur, die dann zum FC Bayern wechselte. Wie das im deutschen Profifußball meist so geht. Jetzt kehrt er zurück, spät berufen, aber doch gerne wieder im Kreis der Familie aufgenommen. Und das zu Weihnachten. Wer da keine Gefühle entwickelt, wenn er denn ein Herz für den Fußball hat, der ist es selbst schuld.

Bei etwas zurückhaltender Betrachtung sieht die Sache vielleicht ein wenig anders aus. 32 Jahre alt, in der Vorrunde ein Tor in zwölf Spielen, häufiger auch verletzt. Simon Terodde, den sie nach Köln abgeschoben haben, ist drei Jahre jünger und hat in der Vorrunde doppelt so viele Tore geschossen wie Gomez. Nun gut, zwei, auch nicht die Welt.

Aber Mario Gomez ist nicht mehr Super Mario. Das werden sie gewusst haben beim VfB Stuttgart, insbesondere natürlich Sportvorstand Michael Reschke. Drei Millionen ist für unsereins eine Wahnsinnssumme, im Profifußball eher ein Schnäppchen. Die Chance ist groß, dass es funktioniert, das Risiko berechenbar. Und Gomez auf jeden Fall ein Typ. Nur Tore muss er schießen. Garantien gibt es auch für ihn nicht.

christoph.fischer@gea.de

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