Fußball - Gastgeber TSV Wittlingen gewinnt zum ersten Mal den Schlichter-Cup. VfL Pfullingen wird Zweiter
Steffen Pehl wird nur per Elfmeter bezwungen
VON TIM GATTIKER
WITTLINGEN. Bezirksligist TSV Wittlingen hat die sechste Auflage des Schlichter-Cups in Wittlingen gewonnen. Für den Landesliga-Absteiger war es der erste Turniersieg. Im Finale bezwangen die Älbler den Landesligisten VfL Pfullingen mit 4:3 nach Elfmeterschießen.
»Der Sieg war nicht unverdient«, gab Pfullingens Trainer Andreas Hintke zu. Nach der regulären Spielzeit und der Verlängerung hatte es 1:1 gestanden. Die Hausherren waren zunächst durch ihren neuen Spielertrainer Marco Berenyi in Führung gegangen. Sechs Minuten vor dem Ende glich Moritz Krasser per Foulelfmeter aus. Im Elfmeterschießen sprach zunächst alles für den Favoriten, da VfL-Keeper Markus Hirlinger den Strafstoß von Yunus Yildiz parierte.
Dann wurde aber doch noch Wittlingens Schlussmann Steffen Pehl zum Matchwinner. Der ehemalige Holzelfinger hielt die Elfmeter von Kolja Späth und Markus Leuthe. Mit Adi Semere versagten noch einem dritten Pfullinger die Nerven. Er donnerte das Leder an die Latte. Da die übrigen Wittlinger Schützen trafen, holte sich der TSV den Wanderpokal. Darüber hinaus wurde Steffen Pehl, der im gesamten Turnier kein einziges Gegentor aus dem Spiel heraus hinnehmen musste, zum besten Torhüter gewählt. »Es fängt gut an nach dem Stadtpokal schon mein zweiter Titel hier«, konnte sich TSV-Spielertrainer Berenyi ein Grinsen nicht verkneifen.
Als bester Spieler wurde Pfullingens Kapitän Leuthe ausgezeichnet. Bester Torjäger wurde Tim Hahn vom TSV Dettingen/Erms mit fünf Treffern. Die Dettinger holten sich durch einen souveränen 4:0 (2:0)-Erfolg über den SV Hülben zudem den dritten Platz. In diesem Spiel gelang Hahn ein Doppelpack. Darüber hinaus waren Marc Le Pretre und René Wagner erfolgreich.
In den Halbfinalspielen hatte Dettingen gegen Wittlingen überraschend hoch mit 0:5 (0:2) verloren. Pfullingen hatte sich mit einem mühelosen 3:0 (2:0) gegen Hülben durchgesetzt.« Gelohnt hat sich das Turnier auch für die Mukoviszidose-Stiftung von Erwin Schlichter. Es gab fast 4 000 Euro an Spenden. (GEA)