20.05.2012
Fußball-Derby (1) -
Klassiker zwischen Reutlingen und Ulm. Fan-Problematik beschäftigt die Verantwortlichen
REUTLINGEN. Murat Isik hat zwei Söhne. »Ich versuche, beide fußballbegeistert zu erziehen«, sagt der Trainer des Fußball-Oberligisten SSV Reutlingen. Enes, mit sieben Jahren der Ältere der Isik-Buben, fiebert jedem Spiel entgegen. Heute allerdings, wenn der Kreuzeiche-Klub ab 15 Uhr (die Kassen sind bereits ab 13 Uhr geöffnet) auf den SSV Ulm 1846 trifft, will Enes seinen Vater nicht begleiten. Grund: Der Junge hat mitbekommen, dass dieses Derby nicht nur die Fußball-Anhänger, sondern auch die Chaoten elektrisiert. Kurz: Es herrscht Alarmstufe eins. Murat Isik: »Das ist bedenklich, mit einem Siebenjährigen über dieses Thema sprechen zu müssen. Schließlich ist Reutlingen gegen Ulm eines der reizvollsten Derbys im Amateur-Bereich in Deutschland.«
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