01.04.2010 - 18:08 Uhr
Planung - Das Ehepaar Hansal nahm sich viel Zeit für die Umsetzung ihrer Wünsche
Der Weg zu ihrem Traumhaus
»Ein Fertighaus sollte es sein, denn mit den Bauarbeiten wollten wir nichts zu tun haben«
Wunschhaus in Rot: Ein Fertigbau lässt sich ganz individuell realisieren. FOTOS: SchwörerHaus
Wohneigentum als Altersvorsorge war das erklärte Ziel von Petra und Bernd Hansal. »Damit auch die Qualität stimmt, haben wir mit SchwörerHaus gebaut.« Das Ergebnis: ein Zuhause, an dem sie sich jeden Tag von neuem erfreuen.
Aus den Grüntönen des hübsch angelegten Gartens leuchtet das Holzhaus des Ehepaars in kräftigem Rot. Kein Wunder, dass die Leute oft stehen bleiben und schauen, manchmal klingeln sie auch und fragen, wer das schöne Haus gebaut habe. Das freut die Besitzer, denn sie haben sich lange Gedanken gemacht und viel Zeit in die Planung gesteckt, damit ihr Eigenheim ein Wohlfühlhaus wird, in dem sie zufrieden alt werden können.
Zuvor haben Petra und Bernd Hansal zur Miete gewohnt - in einer schönen Wohnung mit 130 Quadratmetern Wohnfläche und einer Terrasse. Doch anstelle der monatlichen Mietzahlungen wollten sie irgendwann lieber in Eigentum investieren, um die finanziellen Belastungen im Alter zu reduzieren. Eine Eigentumswohnung sollte es jedoch nicht sein. »Da ist man abhängig von Miteigentümern und Mehrheitsentscheidungen, außerdem kann man die Nebenkosten nicht steuern«, sagt Bernd Hansal.
Eine Bestandsimmobilie kam nicht infrage: »Da weiß man nie, was auf einen zukommt.« Also ein Neubau und zwar ein Fertighaus sollte es sein, denn das Paar wollte mit den Bauarbeiten nichts zu tun haben.
Den eigenen Stil finden
Das eigene Haus als Altersvorsorge will gut durchdacht sein. Petra und Bernd Hansal lasen alle möglichen Zeitschriften zum Thema Bauen und Fertighausbau, verglichen Prospekte verschiedener Haushersteller und besichtigten Musterhäuser. Dabei wurden sie sich über den Baustil ihres künftigen Zuhauses klar: ein freundliches Holzhaus, offen und einladend, von der Atmosphäre her eher ein Ferienhaus für zwei, in dem man unbeschwerte Stunden verbringen kann.
Bei einer solchen Investition in die Zukunft muss auch die Qualität stimmen. »Ich bin ein Technikfreak«, sagt Bernd Hansal, der eine Autoglasfirma betreibt. Während sich ihr Mann also in die Themen Haustechnik und Konstruktion von Holzhäusern vertiefte, durchforstete Petra Hansal die Immobilienzeitschriften nach einem Grundstück. »Wir fanden es sinnvoller, zuerst das Grundstück zu suchen und dann das Haus in seinen Dimensionen darauf abzustimmen«, erzählt Petra Hansal.
Inzwischen wussten sie zwar, dass man Fertighäuser ohne Einschränkungen individuell planen kann, aber in einem Neubaugebiet wollte das Paar nicht wohnen. »Dort stehen die Häuser zu dicht und die Bauvorschriften sind zu einengend«, begründet die Bauherrin. Also suchte sie ein Restgrundstück oder billiges altes Haus, das man hätte abreißen können. Am Ortsrand fand sie schließlich eine Obstwiese mit 960 Quadratmetern Fläche, die zur Bebauung ausgewiesen war.
Inzwischen tendierte Bernd Hansal zu dem Haushersteller in Hohenstein-Oberstetten, weil ihn die Verarbeitungsqualität überzeugte. »Wenn man Musterhäuser miteinander vergleicht, bekommt man mit der Zeit einen Blick für die konstruktiven Details«, so der Bauherr. »Schwörer hat einfach die beste Holzschalung an der Fassade.« Auch die Fensterqualität überzeugte. Und sämtliches Holz für Konstruktion und Fassaden stammt aus heimischen Wäldern. Die Holzfassaden sind mit lichtech-ter, lange haltbarer Farbe ohne Lösemittelzusätze gestrichen.
Dazu kommt das innovative Heizsystem. »Für mich liegt die Zukunft der Heiztechnik in der kontrollierten Be- und Entlüftung und damit hat dieser Hersteller viel Erfahrung«, sagt der technikbegeisterte Bauherr.
Stauraum ohne Keller
Und so traf sich das Paar mit einem für den Hersteller tätigen Architekten auf dem Grundstück, man besprach, wo das Haus stehen soll und legte die Bauhöhen fest. Er plante nach Wunsch und Budgetvorgaben.
Ergebnis: ein attraktives Holzhaus mit schwedenroter Stülpschalung bei insgesamt 139 Quadratmetern Wohnfläche, das seinen Charme aus der Kombination typischer Landhauselemente wie die Sprossenfenster mit einer modernen Fassadengestaltung bezieht. Auf einen Keller wurde verzichtet, um Kosten zu sparen und weil er bei zwei Bewohnern nicht nötig ist. Gleichermaßen Platz für Waschmaschine, Bügelbrett, Sportausrüstung und Frischluftheizung bietet der Technikraum im Obergeschoss.
Zudem ist in der Doppelgarage nicht nur Platz für zwei Autos, sondern auch für Werkzeuge und die drei Fahrräder des Hausherrn, denn Bernd Hansal ist passionierter Mountainbiker. Eine abgehängte Decke schafft zusätzlich viel Stauraum.
Freisitze je nach Wetter
An der Traufseite gen Garten ist der offene, kommunikative Koch- und Essbereich angesiedelt. Ein großzügiges Schiebeelement führt zum überdachten Freisitz, dem Sommer-Essplatz. Der Wohnbereich mit viel Medientechnik ist abseits vom Trubel angeordnet. Im Dachgeschoss befinden sich das Schlafzimmer mit separater Ankleide, das Bad, ein Büro und die Haustechnik mit Hauswirtschaft.
Das Paar hält sich am liebsten an der frischen Luft im Garten oder bei sportlichen Aktivitäten in der Umgebung auf. Entsprechend wichtig waren unterschiedliche Aufenthaltsmöglichkeiten im Freien.
Im Sommer findet sich zu jeder Tageszeit ein überschatteter Platz im Garten - sei es der tief eingeschnittene, überdachte Freisitz mit darüber liegendem großem Balkon im Südwesten, die nach Süden orientierte Terrasse mit Pergola, der Carport oder eine Sitzgelegenheit im schattigen Durchgang zwischen Garage und Wohnhaus.
Trotz der großen Fensterflächen herrschen auch bei kräftiger Sonneneinstrahlung im Haus angenehme Temperaturen dank der kontrollierten Be- und Entlüftung. Im Winter schlagen die solaren Gewinne positiv zu Buche. Dafür sorgen auch die 280 Millimeter-Dämmung im Dachgeschoss, die dreifach verglasten Fenster, die großen Dachüberstände und ein ausgeklügeltes Verschattungskonzept.
So können die Lamellen der Pergola je nach Sonnenstand ausgerichtet werden - und auch der Hopfen, der sich an der Westseite des Hauses empor rankt, trägt seinen Anteil bei. Im Sommer spendet die äußerst schnell wachsende Pflanze Schatten und sorgt für eine indirekte Lichtstimmung im Wohnbereich, im Herbst erstrahlt die Fassade in kräftigem Rot. (pm)