Bürgermeisterwahl - Schon vor Beginn der offiziellen Bewerbungsfrist meldet Verwaltungsprofi mit Trochtelfinger Wurzeln Interesse an

Mario Storz will Engstinger Bürgermeister werden

ENGSTINGEN. An diesem Freitag wird die Stellenausschreibung für den Engstinger Bürgermeisterposten im Staatsanzeiger veröffentlich. Schon kurz vor Beginn der offiziellen Bewerbungsfrist hat sich der erste Kandidat gemeldet: Mario Storz, 30, Diplom-Verwaltungswirt mit Trochtelfinger Wurzeln, ledig, katholisch und Mitglied der CDU.

Mario Storz, 30, Bürgermeisterkandidat in Engstingen.
Mario Storz ist derzeit hauptamtlicher Ortsvorsteher in Schmalegg, einem Teilort der Stadt Ravensburg. Er ist in Reutlingen geboren, in Trochtelfingen aufgewachsen und absolvierte nach der Realschule und dem Abitur am Wirtschaftsgymnasium an der Fachhochschule Kehl ein Studium zum Diplom-Verwaltungswirt. Im praktischen Teil seiner Ausbildung arbeitete Storz in der Stadt Trochtelfingen, dem Landratsamt Sigmaringen und der Stadt Burladingen.

Nach dem Studium mit Schwerpunkt Kommunalpolitik war Storz zunächst in der Schwarzwaldgemeinde Unterkirnach als Leiter des Fachbereichs Hauptverwaltung tätig. Seit 2010 ist er hauptamtlicher Ortsvorsteher von Schmalegg. Damit ist Storz für die Verwaltung der Ortschaft und alle Anliegen ihrer rund 2 100 Einwohner zuständig. Daneben hat er Funktionen in verschiedenen Wassergruppen übernommen und befasst sich als Mitglied der Verbandsversammlung des Schulverbands Horgenzell auch mit Bildungsfragen.

Den Kontakt in seine Heimat habe er nie abreißen lassen, schreibt der Bürgermeisterkandidat in einer Pressemitteilung: »Ich bin ein Kind der Region und fühle mich hier am wohlsten, darum ist meine Wahl auch ganz bewusst auf Engstingen gefallen.« Mario Storz ist in Trochtelfingen Vorsitzender des Baufördervereins für die Kirche und die Kapellen der Pfarrgemeinde St. Martin sowie Schriftführer und Narrenrat im Narrenverein »Schrei-Au«.

»Die Einwohnerzahlen im ländlichen Raum nehmen immer mehr ab. Daher muss es unser Ziel sein, die Gemeinde Engstingen auch weiterhin nachhaltig und familienfreundlich zu entwickeln um dem demographischen Wandel wirkungsvoll begegnen zu können«, formuliert Storz sein zentrales Anliegen. Beste Betreuungs- und Bildungseinrichtungen am Ort seien dafür wichtig. Gewerbe und Handel sieht er als weitere wichtige Standortfaktoren für die Gemeinde. Außerdem gehörten zu einer guten Infrastruktur ein stimmiges Verkehrskonzept und eine funktionierende Nahversorgung. »Hier kommt der geplanten neuen Ortsmitte aus meiner Sicht eine zentrale Bedeutung zu«, sagt Storz. Aber auch die weitere Entwicklung der Ortsteile dürfe nicht vernachlässigt werden. Die Förderung des Ehrenamts, Bürgernähe und offene Kommunikation nennt der Bewerber als weitere Ziele. (fm)


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