Gewinnspiel - Albkorn-Erzeugergemeinschaft verlost Billetts für eine Sonderfahrt mit der Schwäbischen Alb-Bahn

Billetts für Sonderfahrt mit Alb-Bahn zu gewinnen

VON MARION SCHRADE

MÜNSINGEN/ENGSTINGEN. Zwischen Acker, Mühle und Backstube liegen höchstens 50 Kilometer. Damit ist der Weg, den Getreide und Mehl der Albkorn-Erzeugergemeinschaft zurücklegen, etwa gleich lang wie das Schienennetz der Schwäbischen Albbahn mit 43 Kilometern. Das ist allerdings längst nicht die einzige Gemeinsamkeit, die das lokale Produzenten-Bündnis und das Nahverkehrsunternehmen verbindet.

20 Jahre Albkorn: Bäcker Tronje Marquardt, Landwirt Helmut Holzschuh, Bäcker Michael Haug, Müller Thomas Manz und Alb-Bahn-Chef Bernd-Matthias Weckler (von links) schicken am 22. August zum runden Geburtstag einen Sonderzug auf die Schiene. Billetts kann man nicht kaufen, sondern gewinnen ? ab 1. Juli bei den elf Albkorn-Bäckern in der Region und heute schon im GEA-Gewinnspiel.  FOTO: SCHRADE
20 Jahre Albkorn: Bäcker Tronje Marquardt, Landwirt Helmut Holzschuh, Bäcker Michael Haug, Müller Thomas Manz und Alb-Bahn-Chef Bernd-Matthias Weckler (von links) schicken am 22. August zum runden Geburtstag einen Sonderzug auf die Schiene. Billetts kann man nicht kaufen, sondern gewinnen – ab 1. Juli bei den elf Albkorn-Bäckern in der Region und heute schon im GEA-Gewinnspiel. FOTO: SCHRADE
Weshalb sich beide jetzt zusammentun, um den 20. Geburtstag von Albkorn mit einer besonderen Aktion zu feiern: Am 22. August geht’s unter dem Motto »Dem Brot auf der Spur« auf die Schiene. Der Sonderzug – an den historischen Schienenbus von 1960 koppelt Alb-Bahn-Chef Bernd-Matthias Weckler die nostalgischen Personenwagen von 1921 – macht zwischen Münsingen und Engstingen an mehreren Stationen Halt. Dabei lässt sich der Weg vom Korn zum Brot hautnah miterleben – vom Acker bis zum Holzofen.

Exklusive Verlosung für GEA-Leser

Billetts für die Tagesfahrt kann man nicht kaufen, sondern nur gewinnen: Ab Mittwoch, 1. Juli, liegen die Teilnahmekarten in allen Albkorn-Bäckereien aus. Am 16. Juli werden in der Getreidemühle Luz 120 Gewinner gezogen, jeder von ihnen darf eine weitere Person mit auf die Fahrt nehmen. Als Glücksfee greift die Brezel-Prinzessin, Repräsentantin der Landesinnung der Bäcker, in den Lostopf. GEA-Leser haben allerdings schon vorab die Chance, sich Plätze zu sichern: Albkorn und Alb-Bahn spendieren drei Mal zwei Billetts, wer heute anruft und die Gewinn-Frage richtig beantwortet, nimmt an der Verlosung teil.

Los geht’s am 22. August um 10.30 Uhr am Münsinger Bahnhof mit einem Bierempfang – Albkorn kann auch flüssig sein. Danach steht, so Bernd-Matthias Weckler, »ein vergnüglicher Tag« auf dem Programm, an dem ausnahmsweise Mal nicht der Fahrplan den Takt vorgibt. So ist der Zeitpunkt der Rückkehr – irgendwann am späten Nachmittag – noch offen. Schließlich soll an den einzelnen Stationen genügend Zeit bleiben.

So wird beispielsweise auf einem Feld in Marbach die Getreideernte früher und heute zu erleben sein: Die Trailfinger Traditionsgemeinschaft wird ihre historischen Gerätschaften einem modernen Mähdrescher gegenüberstellen – Handarbeit trifft Hightech. In Gomadingen und Engstingen liegen zwei Albkorn-Bäckereien direkt an der Bahnstrecke: Klaus-Dieter Glocker und Tronje Marquardt öffnen ihre Backstuben, wo die Zug-Passagiere nicht nur die eine oder andere Brezel genießen, sondern auch selbst schlingen dürfen.

1 200 Tonnen Mehl für elf Bäcker

Was die 23 Landwirte, elf Bäckereien, eine Mühle, eine Brauerei und die Schwäbische Alb-Bahn gemeinsam haben? Sie alle sind Überzeugungstäter, glauben ohne Wenn und Aber an regionale Werte. Ohne diese Mentalität, so Alb-Bahn-Chef Bernd-Matthias Weckler, wäre das Schienennetz auf der Alb nicht wiederbelebt worden. Und ohne sie gäbe es die Landwirte nicht, die bereit sind, für den Albkorn-Anbau einen Mehraufwand in Kauf zu nehmen.

Auf einer Fläche von 280 Hektar bauen sie in integrierter, durchgehend kontrollierter Produktion Getreide an, verwenden ausschließlich gentechnikfreies Saatgut, düngen nur bei Bedarf genau dosiert und verzichten auf halmverkürzende Mittel, die die Tragfähigkeit der Pflanze verbessern und damit den Ertrag steigern würden. Die Bäcker brauchen vor allem Weizen (rund 90 Prozent), aber auch Roggen, Dinkel und Braugerste wachsen auf den Albkorn-Feldern. Thomas Manz und seine Kollegen in der Luz-Mühle in Buttenhausen machen aus 2 200 Tonnen Getreide 1 200 Tonnen Mehl im Jahr. 70 Prozent davon verarbeiten die Albkorn-Bäcker, 30 Prozent gelangen in den Handel. In den elf Backstuben schafft jeder mit seinen eigenen Rezepturen – ohne industrielle Backmischungen und mit 100 Prozent Albkorn. Ehrensache für den Engstinger Tronje Marquardt und seine Kollegen auf der Alb und im Vorland, denn: »Wir sind Bäcker, die unser Handwerk lieben.«

Um gewinnen zu können, müssen Sie folgende Frage richtig beantworten: Welche Getreidesorte bauen die Albkorn-Landwirte vorwiegend für die Bäcker an?

a) Roggen

b) Weizen

c) Dinkel

Beantworten Sie die Frage und rufen Sie heute, Freitag, ab 7 Uhr bis einschließlich 24 Uhr unter folgender Nummer an:

++
0 13 79/88 76 15 ++ (0,50 ¤ pro Anruf aus dem deutschen Festnetz/Mobilfunk abweichend)


Geben Sie die richtige Lösung durch, dann noch Ihre Telefonnummer, Namen und Adresse. Die Gewinner werden ausgelost, die Namen am Dienstag veröffentlicht. (GEA)



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