Astronomie - Asteroid Nummer 243096 erhält den Namen Klaus Werner
Tübinger Astrophysiker bekommt seinen "eigenen" Klein-Planeten
TÜBINGEN. Der Tübinger Astrophysiker Klaus Werner ist Namensgeber für einen Klein-Planeten. Der Asteroid mit der Nummer 243096 wurde 2007 von Rolf Apitzsch am Observatorium Wildberg entdeckt.
Rekord im Universum: Klaus Werner hat selbst den heißesten Stern im All entdeckt. H 1504+65 kam mit seinen 200.000 Grad Oberflächen-Temperatur ins Guinness-Buch. GEA-FOTO: -JK
Das Himmels-Objekt hat einen Durchmesser von ein bis zwei Kilometern. Der Asteroid umrundet die Sonne in einer mittleren Entfernung von etwa 430 Millionen Kilometer. Er benötigt dafür fünf Jahre und zwei Monate. Zum Zeitpunkt seiner Entdeckung war er 275 Millionen Kilometer von der Erde entfernt.
Der Entdecker eines neuen Asteroiden hat das Vorschlagsrecht bei der Namensgebung, seinem Vorschlag wurde nun zugestimmt. Rolf Apitzsch war Hörer einer Astronomievorlesung von Professor Klaus Werner.
Werner selbst hat Anfang der 80er Jahre extrem heiße "weiße Zwerge" beobachtet und als neue Sternenklasse beschrieben. 2004 entdeckte er einen Rekord im Universum, der anschließend auch ins Guinness-Buch der Rekorde eingetragen wurde. Der Stern mit der Nummer H 1504+65 ist das heißeste Objekt im All, an seiner Oberfläche herrschen 200.000 Grad. (-jk)
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