Forschung - Gegner sammeln Unterschriften

Protest gegen Tierversuche

TÜBINGEN. »Befreit mich! Ich bin hier festgeschnallt und kann mich kaum bewegen!«, ruft der Mann mit Affen-Maske und wedelt hilflos mit den Händen. »Unterschreibt, damit ich hier rauskomme.« Passanten bleiben stehen, gehen zum Stand, fragen nach.

»Wir sind gegen jede Art von Tierversuchen«, sagt Matthias Rude, der mit anderen von der Tübinger Anti-Spe-Gruppe an diesem Freitag den Stand betreut, Unterschriften sammelt und Flugblätter verteilt. »Stoppt Affenqual in Tübingen« verlangt auch die Organisation Ärzte gegen Tierversuche, deren Info-Material ausliegt.

»In Baden-Württemberg wird an drei Instituten am Hirn von Rhesusaffen experimentiert. In Berlin, Bremen und München wurden vergleichbare Versuche untersagt«, schreibt die Initiative. Die Tübinger Labors zu besichtigen, sei ihnen verwehrt worden, lässt Presse-Sprecherin Silke Bitz wissen. Der Nutzen für kranke Menschen bei diesen Experimenten sei gleich Null, betont sie.

Für 18. April haben die Tierschützer in Tübingen eine Kundgebung und Demonstration angekündigt. Die Aktion auf dem Holzmarkt soll wiederholt werden. (-jk)

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