Blind-Dates-Serie

GEA "Blind-Date": Hänsel trifft Wirtschaftsvertreter

OFTERDINGEN. Beim GEA-„Blind Date“ zur Bundestagswahl trifft Heike Hänsel, Kandidatin der Linken, auf Martin Fahling, Bereichsleiter International bei der IHK Reutlingen.

Anschauungsunterricht in Sachen  globaler Handel: Florian Kühnberger von der Kaffeemanufaktur »Brennpunkt« in Ofterdingen (Mitte) präsentiert seine weitgereisten Rohstoffe der Bundestagskandidatin Heike Hänsel und Martin Fahling, Bereichsleiter International bei der IHK Reutlingen.
Anschauungsunterricht in Sachen globaler Handel: Florian Kühnberger von der Kaffeemanufaktur »Brennpunkt« in Ofterdingen (Mitte) präsentiert seine weitgereisten Rohstoffe der Bundestagskandidatin Heike Hänsel und Martin Fahling, Bereichsleiter International bei der IHK Reutlingen. FOTO: Uschi Pacher
Die Fahrt geht hinaus aus Tübingen, auf der B 27 in Richtung Süden. »Wo bringen Sie mich hin? Zu einem Bauern mit 50 Milchkühen im Stall?« fragt Heike Hänsel und lacht. Landwirte haben es meist nicht so mit den Linken, weiß die Bundestagskandidatin. Nein, es geht zur Kaffeerösterei von Florian Kühnberger in Ofterdingen. Heike Hänsel atmet auf. Sie hat schon Kaffeeplantagen in Südamerika besucht und löchert den Kaffeeröster mit Fragen, bis ihr Gesprächspartner eintrifft: Martin Fahling, Bereichsleiter International bei der IHK Reutlingen. Jetzt ist auch das Thema klar – der globale Handel. Ein Gebiet, auf dem sich die Linken und die Wirtschaft oft uneinig sind.

Das zeigt sich auch in der folgenden sehr engagierten Diskussion. Kaffee sei ein gutes Beispiel dafür, wie ungerecht es oft zugehe beim globalen Wirtschaften, meint Heike Hänsel. »Dass der Freihandel Wohlstand für alle bringt, ist ein Trugschluss. Das würde gleich hoch entwickelte Ökonomien voraussetzen.« Davon sei man weit entfernt, deshalb müsse der weltweite Handel viel stärker reguliert werden. »Wir können nicht ohne Globalisierung«, sagt hingegen Martin Fahling. Im Bereich der IHK Reutlingen werden rund 52 Prozent des Umsatzes mit dem Ausland gemacht. Zu viel Regulierung sei Gift. Unter »vernünftigen, gesetzlich korrekten Rahmenbedingungen« sichere der globale Handel die Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und die Stabilität der Region, die so gut dastehe wie noch nie.

Was die Bundestagskandidatin und der IHK-Vertreter in Sachen Arbeitsmarkt, Lohngerechtigkeit, Unternehmensgewinne und Steuern zu sagen hatten, lesen Sie in der Printausgabe des Reutlinger General-Anzeigers vom 12. August 2017 und im E-Paper. (GEA)

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