Physik - Schüler aus der Region schauen an der Uni Tübingen beim Forschungstag Wissenschaftlern über die Schulter und tauschen sich mit Teilnehmern aus aller Welt aus

Dem Urknall auf der Spur

TÜBINGEN. Wie ist das Universum entstanden? Was geschah nach dem Urknall? Wie erforschen Physiker heute diese Phänomene? Schüler aus Reutlingen, Mössingen, Horb und Tübingen sind diesen Fragen am Freitag nachgegangen und haben an der Uni Tübingen geforscht.

Blick ins Untergrund-Labor: Josef Jochum (zweiter von rechts) und sein Team führen vor, wie's geht. GEA-FOTO: MEYER
Blick ins Untergrund-Labor: Josef Jochum (zweiter von rechts) und sein Team führen vor, wie's geht. GEA-FOTO: MEYER
Betreut von den Physik-Professoren Peter Grabmayr und Josef Jochum und deren Teams erfuhren sie Wesentliches über die Grundlagen der Teilchen-Physik und werteten am Nachmittag sogar Ergebnisse aus dem Forschungszentrum CERN in Genf aus. Am Abend wurden per Video-Konferenz Schüler aus Amsterdam, Rom, Barcelona, den USA und der Slowakei zugeschaltet. Die Moderation übernahmen Wissenschaftler am CERN - wie bei den internationalen Konferenzen der Physiker.

»Fachlich anspruchsvoll, aber sehr interessant«, fand Jonas Friz, der als Referendar am Wildermuth-Gymnasium einige der Schüler begleitete, die Aufgaben. Auch Sven Moritz Neth vom Firstwald-Gymnasium war sehr angetan von dem Erlebten. Beim Rundgang machten die Schüler auch einen Abstecher ins »Untergrund-Labor«, wo abgeschirmt von kosmischer Strahlung gemessen wird und Minus-Temperaturen dicht am absoluten Nullpunkt erzeugt werden.

Den Wissenschaftlern geht es bei den internationalen Forschungstagen darum, junge Leute für ihr Fach zu begeistern. Grabmayr ist überzeugt: Physik ist so interessant, dass es sich auch als Gesprächs-Stoff bei einer Party eignet. (-jk)



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