Ausstellung - Jubiläums-Jungtierschau zum hundertsten Bestehen des Nehrener Kleintierzuchtvereins mit 225 Tieren
Babyhasen und Wattebausch-Küken
NEHREN. Wie schnelllebig die Zeit doch ist: Da ist die wunderschöne Widderzwerg-Häsin gerade zwei Jahre alt geworden und darf schon nicht mehr auf den Laufsteg: »Sie bekommt ein Doppelkinn. Das ist unschön«, sagt Roland Renz, Vizechef des Nehrener Kleintierzuchtvereins, der dieses Jahr hundert Jahre alt geworden ist.
Wer hat Angst vorm schwarzen Hasen? Der Streichelzoo war beliebt.
FOTO: Jürgen Meyer
Ende einer kurzen Modelkarriere. So geht es den allermeisten Tieren, die sich am Wochenende von zahlreichen Besuchern bewundern ließen: Rund 120 Kaninchen, sechzig Tauben und 44 Hühner, Hähne und anderes Geflügel hatten die zwanzig Aussteller präsentiert.
Hartmut Rinn bekam für den besten Rammler, einen »Widderzwerg schwarz«, die Auszeichnung »sehr gut«; Walter Wagner für die schönste Häsin, eine »Weißer Wienerin«. Seine Startauben wurden ebenfalls prämiert. Christoph Schneck siegte beim Geflügel mit dem »Zwerg Australorps«.
Allesamt Prachtexemplare, aber nur für kurze Zeit. Bei einer Lebenserwartung von sechs Jahren bei Kaninchen und bis zu fünfzehn bei Tauben, kommt das Alter halt recht schnell. Kein Wunder, dass sich die Karnickel, kaum ein paar Wochen auf der Welt, sich schon daran machen, wieder zu vermehren.
Als Babys sind sie jedoch, wie bei allen Lebewesen, der Hingucker. Und so wollte jeder der Besucher die Babyhasen und die frisch geschlüpften Küken am liebsten in die Hand nehmen und streicheln. (mey)