Rummel - Am 13. März startet das Frühlingsfest auf den Bösmannsäckern. Noch läuft der Aufbau auf Hochtouren, doch ab Samstag warten Attraktionen für die ganze Familie
Zwischen Bodenfrost und Höhenrausch
Von Alexander Rabe
REUTLINGEN. Kurze Pause auf dem Festplatz. Die rund 40 Arbeiter nutzen die Sonnenstrahlen und wärmen ihre kalten Hände. Dann geht es weiter. Schwere Stahlrohre werden vom Lastwagen gehievt, Gondeln auf die Karussells montiert - Knochenarbeit zwischen Bodenfrost und Höhenrausch.
Wenn die Sonne lacht, dann lachen auch die Arbeiter auf dem Frühlingsfest und Generalpächter Peter Weeber (links).
FOTO: Alexander Rabe
Der Aufbau für das Frühlingsfest, das vom 13. bis 21. März auf den Bösmannsäckern steigt, läuft auf Hochtouren. Bis Freitag müssen alle Fahrgeschäfte und Buden fertig sein. Dann schreitet das Baurechtsamt zur Abnahme.
»Kommen Sie«, sagt Generalpächter Peter Weeber. »Wir setzen uns kurz ins Kassenhäuschen. Da ist es wärmer.« Während im Hintergrund der kleine Heizofen sein Möglichstes tut, gibt Weeber einen kleinen Ausblick auf das Spektakel. 20 Schausteller aus ganz Deutschland werden den Besuchern wieder ein breites Angebot machen. Wer den gewissen Kick sucht und 15 Meter Höhe nicht scheut, der ist im »Flipper« mit seinen drehenden Gondeln gut aufgehoben.
»Wir setzen uns kurz ins Kassenhäuschen, da ist's wärmer«
»Für mich ist das nichts mehr«, sagt der 68-Jährige zur Fest-Neuheit. »Aber für junge Leute ist das eine tolle Sache.« Wenige Meter weiter wartet der nächste Schleudergang. Wenige Meter weiter wird im »Breakdance« der Adrenalin-Pegel nach oben geschraubt. Und auch im größten transportablen Autoscooter Europas geht's heftig zur Sache. Geschüttelt, nicht gerührt würde James Bond wohl dazu sagen. Wer sich lieber ein bisschen Gruseln will, ist im ebenfalls neuen »Monsterhaus« an der richtigen Adresse und für die Kleinsten gibt es wie immer Karussells - und natürlich Zuckerwatte und andere Leckereien. Die ganze Familie kommt also auf ihre Kosten. Vor allem an den Familientagen am Mittwoch und Donnerstag (17. und 18. März), die mit Vergünstigungen locken. Ansonsten geht's auf dem Frühlingsfest täglich von 14 bis 22 Uhr, sonntags von 11 bis 22 Uhr im wahrsten Sinne des Wortes rund. Das hofft auch Peter Weeber und blickt zum Himmel, denn: »Das Wetter ist für uns das A und O. Wenn das mitspielt, dann gehen die Leute auch raus und kommen hoffentlich zahlreich zu uns aufs Frühlingsfest.« (GEA)