Werkrealschulen sind genehmigt
REUTLINGEN. In zwei Tranchen hat das Regierungspräsidium Tübingen die Einrichtung der fünf neuen von der Stadt beantragten Werkrealschulen genehmigt. Damit werden ab dem kommenden Schuljahr 2010/2011 die folgenden Hauptschulen zu zweizügigen Werkrealschulen weiterentwickelt: Gerhart-Hauptmann-Schule, Eduard-Spranger-Schule, Matthäus-Beger-Schule, Hoffmannschule Betzingen und BZN-Hauptschule. Mit den Klassen 5 bis 8 wird gestartet, sodass erstmals 2012 Schüler diese Schulen mit Werkrealschulabschlüssen verlassen werden. Darüber hinaus werden die Mörike-Schule in Sondelfingen und die Rossberg-Schule in Gönningen als einzügige Hauptschulen weitergeführt. Die von der Stadt entworfene Gesamtkonzeption für die Haupt- und Werkrealschulen wurde damit vom Regierungspräsidium vollständig anerkannt und mitgetragen, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung. Als weitere wichtige schulpolitische Neuerung in der Stadt wird es ebenfalls ab dem kommenden Schuljahr nur noch Schulbezirke für die Grundschulen geben. Das heißt, Eltern und Schüler der Haupt- und Werkrealschulen erhalten die Wahlfreiheit und werden damit den Realschulen und Gymnasien gleichgestellt. (eg)