Polizeimeldung

Sturmtief sorgt für Notrufe im Kreis Reutlingen

REUTLINGEN. Rund 80 witterungsbedingte Notrufe registrierte das Polizeipräsidium Reutlingen während das Orkantief "Burglind" über die Landkreise Reutlingen, Tübingen und Esslingen am Mittwochvormittag hinweg zog. Ab 8.30 Uhr standen die Notruftelefone zum Teil nicht mehr still bis 90 Minuten später der Wind sich wieder beruhigt hatte. Glücklicherweise gab es keine Verletzten.

In der Georgiisiedlung zwischen Bad Urach und Seeburg hat der Sturm abgestellte Weihnachtsbäume auf die Straße gepustet.
In der Georgiisiedlung zwischen Bad Urach und Seeburg hat der Sturm abgestellte Weihnachtsbäume auf die Straße gepustet. FOTO: Andreas Fink
Im Kreis Reutlingen wurden keine größeren Schadensereignisse gemeldet. Lediglich mehrere Straßen mussten von umgestürzten Bäumen befreit und einige Bauzäune wieder aufgestellt werden. Nach derzeitigem Kenntnisstand dürfte nur in Metzingen durch ein umherfliegendes Trampolin und ein Anhänger, der gegen ein Auto geweht wurde, ein Schaden entstanden sein. Etwa 10 witterungsbedingte Anrufe waren aus dem Kreis Reutlingen zu verzeichnen.

Ähnlich sah es im Kreis Tübingen aus. Auch hier wurden bislang keine schadensträchtigen Vorfälle gemeldet. Es blieb bei umgestürzten Bäumen und einem umgestürzten Gerüst in der Depotstraße in Tübingen. In Teilen von Rottenburg kam es jedoch zu einem Stromausfall während des Sturms. Fünf witterungsbedingte Notrufe gingen aus dem Kreis Tübingen bei der Polizei ein.

Am stärksten betroffen war der Kreis Esslingen aus dem Dutzende witterungsbedingte Anrufe in der Notrufzentrale eingingen. Besonders betroffen vom Orkan waren die Bereiche in und um Esslingen, sowie die Filderebene und der Raum in und um Nürtingen. In Esslingen, Filderstadt, Ostfildern und Nürtingen sowie Frickenhausen, aber auch in Wernau und im Bereich von Plochingen wurden durch umstürzende Bäume nicht nur Straßen blockiert sondern mehrere geparkte Pkw beschädigt und auch einige Motorräder umgeworfen. Eine abschließende Bilanz, wie viele Fahrzeuge beschädigt wurden und wie hoch sich der Schaden beläuft, liegt noch nicht vor.

Am Flughafen Stuttgart fielen acht Flüge während des Orkans aus. Außerdem wurden durch den Sturm mehrere Gepäckwagen gegen eine Maschine geweht, so dass ein Schaden am Triebwerk des Flugzeugs entstand. (pol)


In Pliezhausen beschädigte der Sturm eine Solaranlage.
In Pliezhausen beschädigte der Sturm eine Solaranlage. FOTO: Markus Niethammer

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