Jubiläum - Mit einer Festwoche feiert Orschel-Hagen Ende Juni sein nunmehr 50-jähriges Bestehen

Stolze Stadtteilbewohner

REUTLINGEN. Ein halbes Jahr wurde daran gearbeitet, jetzt steht das Programm. Dass der Reutlinger Stadtteil Orschel-Hagen seit 50 Jahren besteht, soll gebührend gefeiert werden.

Deshalb begnügen sich die Organisatoren, die Interessengemeinschaft Einkaufen und Leben in Orschel-Hagen (Igeloh) und das Forum Orschel-Hagen, einem Zusammenschluss verschiedener sozialer Einrichtungen, wie Schulen, Kindergärten, Kirchen und Vereinen, auch nicht mit einem Festtag. Sie schicken dem Jubiläum eine ganze Aktionswoche voraus. »Das überragt das, was wir vom Stadtteilfest gewohnt sind bei Weitem«, verspricht Hannes Höltzel, Mitglied der Igeloh.

Den Auftakt macht am Sonntag, 26. Juni, eine Foto-Ausstellung in der Jubilate Kirche zur Entstehungsgeschichte des Stadtteils. Mit von der Partie werden Baubürgermeisterin Ulrike Hotz und Städtebauer Professor Franz Pesch sein. Einen aktiven Beitrag wird Karl-Heinz Walter, der Geschäftsführer der gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft (GWG), mit einer Radtour rund um Orschel-Hagen sowie eine Geocachingtour des Jugendhauses leisten.

»Ureinwohner« erzählen


Weitere Glanzlichter dürften die Erzählungen von »Ureinwohnern« über die Anfangszeiten des Stadtteils sowie ein Ehemaligentreffen im Jugendhaus sein. Alle Alteingesessene, Hiergebliebene und Weggezogene sind ausdrücklich dazu aufgerufen, sich an den Veranstaltungen zu beteiligen. Ein würdiges Andenken wird zudem der verstorbenen Künstlerin Hadwig Münzinger mit der Ausstellung ihrer Werke bereitet.

Am Samstag, 2. Juli, ist es dann so weit: Nach dem Frühschoppen mit den Hardstompers wird Oberbürgermeisterin Barbara Bosch das Festprogramm offiziell eröffnen. Zahlreiche Vereine, die mit Orschel-Hagen in Verbindung stehen werden, sich daran beteiligen. So etwa die »Dancing Shoes« oder auch eine russische Volkstanzgruppe. Am Samstagabend wird zudem mit DJ Ossi gefeiert. Vor unliebsamen Regentropfen sorgt eine »innovative Überdachung«, so Hannes Höltzel - ein von einem Kran gehaltenes Zeltdach.

Festschrift wird verteilt


Orschel-Hagen hat sich mit den Jahren prächtig entwickelt. Das findet zumindest Edeltraut Stiedl vom Kreis der Älteren und der Igeloh. »Der Stadtteil wurde richtig geplant und funktioniert noch immer«, sagt sie. Was die Infrastruktur anbelangt, so könne es besser kaum sein. Sämtliche Dienstleister seien vor Ort. »Die Orschel-Hagener sind stolz drauf, hier zu wohnen«, betont sie. Die Verbundenheit der Gartenstadt zum Grün kommt auf der entworfenen Festschrift zum Ausdruck: Ein Haus und ein Baum symbolisieren die Heimat. Die Schrift wird Mitte Juni an die Haushalte der rund 6300 Einwohner verteilt. (hai)



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