200 Jahre Fahrrad

Reutlinger Oberarzt erklärt: Warum Radfahren gesund ist

REUTLINGEN. Rauf auf den Sattel und eine Stunde Rad fahren: Wer das alle paar Tage macht, hat schon ziemlich viel für seine Gesundheit getan. Mediziner empfehlen das Radeln wärmstens.

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Dr. Friedemann Weller, Kardiologe und Oberarzt in der Inneren Medizin am Reutlinger Kreiskrankenhaus, sieht das Radfahren als perfektes Herz-Kreislauf-Training. Unter einer Voraussetzung: »Man muss den Puls schon ein bisschen hochtreiben.« Bei Menschen zwischen 60 und 65 Jahren zum Beispiel sollte es ein »110er-Puls« sein. Denn ohne Anstrengung gibt es keine positiven Effekte: Der Herzmuskel will gefordert werden, wie alle anderen Muskeln auch.

Eine halbe Stunde Fahrzeit bringt schon was, eine Stunde am Stück ist noch besser - das Ganze mindestens drei Mal die Woche. Räder mit Elektromotor sieht Weller unter dem gesundheitlichen Aspekt durchaus kritisch: Wer zu wenig strampeln muss, erzielt keinen großen Trainingseffekt. Der ist beim Radeln mit reiner Muskelkraft zuverlässiger zu haben. Friedemann Weller empfiehlt leichte Gänge mit hoher Trittfrequenz. (sae)

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Über alle hier aufgelisteten Themen berichtet der GEA ausführlich in der Zeitung und im E-Paper. Eine Leseprobe finden Sie jeweils einen Tag vorher hier auf www.gea.de.
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