Fahrrad - Sonniger Abschluss der Traumtouren. Auch die GEA-Serie »200 Jahre Fahrrad« kam bei den Lesern gut an

Reichlich Publicity fürs Radfahren

VON JOACHIM BAIER

REUTLINGEN. Das Wetter hat am Sonntag mitgespielt, wie bei fast allen der insgesamt acht GEA-Traumtouren: Die Sonne ließ die Herbstfarben der Wälder kräftig leuchten und die 22 Teilnehmer konnten die 60 Kilometer lange Ausfahrt von Bronnweiler über die Alb zur Nebelhöhle in vollen Zügen genießen. Mit den Traumtouren endet nun auch die GEA-Kampagne zum Jubiläum »200 Jahre Fahrrad«.

Foto: Lächele
Foto: Lächele
»Landschaftlich war das sehr schön, und ich habe bei der Tour neue Wege entdeckt, die ich noch nie geradelt bin«, freute sich Hans-Peter Kalb aus Bodelshausen über die gelungene Ausfahrt. Die beiden ADFC-Tourenleiter zeigten sich ebenfalls zufrieden: »Es gab keine Pannen unterwegs und das Tempo hat für alle Teilnehmer gut gepasst«, erklärte Eva Eckstein. »Im Vergleich zu den sonstigen ADFC-Touren hatten wir bei den Traumtouren, die wir gemeinsam mit dem GEA veranstaltet haben, deutlich mehr Teilnehmer«, bemerkte Andres Lächele.

»Es war toll, die herbstlichen Farben der Wälder sind einfach was Schönes«, schwärmte Marion Wetzel. Als GEA-Leserin und begeisterte Radlerin verfolgte die Reicheneckerin natürlich auch die Serie »200 Jahre Fahrrad« sehr aufmerksam: »Das hat mir gut gefallen, die Artikel waren sehr informativ und ich habe viel Neues übers Radfahren erfahren können«, erklärte sie.

Lothar Mayer zeigte sich zur Pause beim Maultaschenwirt an der Nebelhöhle ebenfalls gut gelaunt: »Die Route, die wir gefahren sind, habe ich noch gar nicht gekannt«, sagte der Eninger. Auch er bekannte sich als eifriger Leser der Fahrrad-Serie. »Es waren verschiedene Meinungen vertreten und ich habe viel Neues erfahren. Der GEA hat mit seiner Kampagne dem Radfahren sicherlich zu noch mehr Publicity verholfen.«

Radmesse 2018 im Visier

Publikumswirksamer Baustein der GEA-Radkampagne war die Messe Bike & more am 26. März in Pfullingen. Über 5 000 Besucher nutzten die Gelegenheit, Trends, Neuheiten und nützliches Zubehör zu entdecken und auf dem großflächigen Verkehrsübungsplatz bei den Pfullinger Hallen die Fahrräder zu testen.

Neben guter Beratung durch fachkundige Branchenvertreter ging es in Talkrunden mit Experten auch um einen Blick nach vorn: nämlich um die Frage, welche technischen Entwicklungen in den kommenden Jahren noch zu erwarten sind und welche Bedeutung das Rad für den Tourismus hat.

»Die Vorbereitungen für die Messe im kommenden Jahr laufen bereits auf Hochtouren«, haben GEA-Marketingleiter Joachim Bräuninger und sein Team den kommenden Termin am Sonntag, 25. März, bereits fest im Visier. E-Bikes und E-Mobilität seien ein wichtiger Bestandteil der zweiten Bike & more, »aber wir wollen auch ein starkes Augenmerk auf die von Muskelkraft angetriebenen Räder und generell auf die Modellvielfalt richten«. Rad und Reisen sowie das für immer mehr Menschen wichtige Thema Dienstrad gehören ebenso zu den inhaltlichen Schwerpunkten der Messe 2018.

Für Verlag und Redaktion des Reutlinger General-Anzeigers bleibt das Fahrrad auch nach dem Jubiläums-Jahr mehr als nur ein gesundes Fortbewegungsmittel. »Die wachsenden Herausforderungen im Straßenverkehr sind für uns gute Argumente, das Thema Fahrrad und alle anderen Formen der Mobilität auch im kommenden Jahr auf die Agenda zu nehmen«, kündigte GEA-Verleger Valdo Lehari jr. an. »Mit der Bike & more setzen wir im Frühjahr das erste Ausrufezeichen in diese Richtung und leisten damit auch einen aktiven Beitrag für ein positives Standortmarketing in der Region.« (GEA)

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