Streng genommen unterstützt Lillebror, der kleine Hilfsverein mit Sitz in Walddorfhäslach, ganz gezielt »nur« die Kinder und Jugendlichen aus bedürftigen Familien.
Finanziert Schulmaterialien oder Klassenfahrten, Sportschuhe, Spielsachen oder Bücher. Oder organisiert, wie an der Hermann-Kurz-Schule, mithilfe von Sponsoren ein kostenloses Frühstück für Jungen und Mädchen, die sonst hungrig in den Tag starten müssten.
Weil es aber mit dem Frühstück alleine oft nicht getan ist, und manche Hartz-IV-Familien den Gürtel so eng schnallen müssen, dass auch mittags oder abends nichts Vernünftiges auf den Tisch kommt, schlägt Nicole Müllerschön der »eigenen« Vereinssatzung nun ein Schnippchen. Bis zum 18. Februar steht im GEA-Service-Center am Reutlinger Burgplatz eine grüne Sammelbox parat, in die Leser und Kunden haltbare (!) Lebensmittel für sieben Reutlinger Familien legen können, die von Lillebror betreut werden und am Existenzminimum leben.
Willkommen ist alles, was ohne Kühlung auskommt: Nudeln, Reis, Mehl, Zucker, Salz, Marmelade, Honig, Cornflakes, H-Milch oder Konserven aller Art. Nicole Müllerschön garantiert dafür, dass alles in den bedürftigen Familien ankommt - und somit dann doch auch die Kinder profitieren. Es ist eben so: Not macht erfinderisch.
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