Bruderhaus-Diakonie - Wilhelm-Maybach-Schule nutzt neue Medien in der Berufsvorbereitung

Neue Technik hilft beim Lernen

REUTLINGEN. Wenn die Schüler ohnehin mit ihren Smartphones online sind, warum die Geräte dann nicht fürs Lernen und Lehren einsetzen? Das dachten sich die Lehrer der Wilhelm-Maybach-Schule der Bruderhaus-Diakonie und entwickelten ein Konzept zur Nutzung neuer Medien im Unterricht der Berufsschule.

Foto: Bruderhaus-Diakonie
Foto: Bruderhaus-Diakonie
Tablets, Smartphones sowie interaktive Tafeln, sogenannte Whiteboards, erleichtern den Zugang zu Informationen und veranschaulichen moderne Technik. Und ganz nebenbei lernen die Berufsschüler, verantwortlich mit den neuen Medien umzugehen.

Perspektiven vorhanden

Das Medienkonzept der Wilhelm-Maybach-Schule entstand vor gut drei Jahren und wird mittlerweile in nahezu allen Unterrichtsbereichen umgesetzt. »Die Investitionen dafür waren wir nur durch Unterstützung der Förderstiftung für Bildung und Beruf der Bruderhaus-Diakonie und Spendenmittel möglich«, berichtet Schulleiter Werner Beck. Ende des Schuljahres verlässt der erste Jahrgang, der während der Ausbildungszeit mit Tablets und Smartphones gearbeitet hat, die Förderberufsschule der Bruderhaus-Diakonie. 98 Schüler wurden jetzt bei der Abschlussfeier am 25. Juli verabschiedet: 42 Teilnehmer des Vorqualifizierungsjahrs Arbeit und Beruf sowie 56 Absolventen mit abgeschlossener Berufsausbildung als Alltagsbetreuer, Metallfeinbearbeiter, Fachwerker Metallbautechnik, Bauten- und Objektbeschichter, Holzfachwerker, Fachpraktiker Hauswirtschaft, Beikoch sowie Fachlagerist.

»Von unseren Absolventen mit bestandener Berufsausbildung haben nahezu alle eine Stelle auf dem ersten Arbeitsmarkt«, zeigt sich Werner Beck zufrieden. Auch bei den weiteren Ausbildungsangeboten der Wilhelm-Maybach-Schule kann er auf hervorragende Zahlen verweisen: Von den Absolventen der berufsvorbereitenden Klassen hat mehr als die Hälfte den Hauptschulabschluss erworben und beginnt im September eine Berufsausbildung.

»Kein Abschluss ohne Anschluss«, sei das Ziel der Wilhelm-Maybach-Schule, betont Beck. Will heißen: Jeder Schüler hat am Ende des Schuljahrs eine Perspektive, wie es nach den Sommerferien weitergehen wird. Und die in der Ausbildung vermittelte Medienkompetenz, so Beck, verbessere die Chancen der Absolventen am Arbeitsmarkt zusätzlich. (bd)



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