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Neue Stadthalle: Festakt für Geladene - offene Türen für alle

REUTLINGEN. Das Ende eines langen Weges. Eines Kraftakts für die Beteiligten. Eines Politikums und Dauerbrennerthemas in der Bevölkerung: Wenn die Reutlinger Stadthalle am Samstag, 5. Januar, offiziell mit Festakt und Bürgerempfang eröffnet wird, ist dies - das große Wort sei ausnahmsweise erlaubt - ein epochales Ereignis für die Stadt. Das viele verpassen, weil sie keine Einlasskarte haben. Sie vertröstet Wolfgang Löffler, Leiter des städtischen Presseamts, auf Sonntag.

»Wir haben uns viele Gedanken gemacht«, betont Wolfgang Löffler.  FOTO: PR
»Wir haben uns viele Gedanken gemacht«, betont Wolfgang Löffler. FOTO: PR
1 Warum findet die Stadthallen- Eröffnung nächsten Samstag in erster Linie für geladene Gäste statt?

Wolfgang Löffler: Wir gehen von einem großen Interesse der Bürgerschaft aus, was uns sehr freut. Deshalb bieten wir ein ganzes Eröffnungswochenende an. Beim zweistündigen Bürgerempfang am Samstag sind die Plätze begrenzt. Am Sonntag beim Tag der offenen Tür können dann interessierte Besucher ohne Einlasskarten kommen.

2 Über 1 500 geladene Gäste und 300 Restkarten, für die Otto-Normalbürger morgens um acht Uhr in der Früh anstehen musste. Ist das nicht ein Missverhältnis?

Löffler: Die geladenen Gäste sind Stadt- und Bezirksgemeinderäte, Vertreter der Vereine, der Schulen, der Kirchen, des Handwerks et cetera. Das sind doch auch Bürger unserer Stadt. Ein Querschnitt sozusagen. Wir haben für die Samstag-Veranstaltung die Kapazitätsgrenze der Halle ausgeschöpft. Mehr geht nicht.

3 Der traditionelle offene Bürgerempfang an Dreikönig fällt damit ausgerechnet im Jahr der Fertigstellung der »Halle für alle« aus?

Löffler: Der Bürgerempfang wird auf den Samstag vorverlegt und am Sonntag durch den Tag der offenen Tür ergänzt. Wir haben uns wirklich viele Gedanken gemacht, wie wir die Eröffnung organisieren, und das Ergebnis wird möglichst vielen Interessen gerecht. Das Eröffnungswochenende bietet allen Bürgern die Chance, die Halle von innen zu sehen und den einen oder anderen Programmpunkt mitzuerleben. Bei dem erwarteten Ansturm würde es organisatorisch gar nicht möglich sein, alle interessierten Bürger zur selben Zeit in die Halle zu lassen. Ich bin überzeugt, dass die Reutlinger dafür Verständnis haben. Es wird aber immer einen geben, der sich benachteiligt fühlt. (igl)



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