Ausstellung - Thema »Lichtverschmutzung« und der Sternenhimmel über der Schwäbischen Alb. Biosphären-Initiative plant ein Schutzgebiet in der Region

Natürlicher Nachthimmel

REUTLINGEN. Noch bis Ende Juli ist die Ausstellung »Der Sternenhimmel über der Schwäbischen Alb und der richtige Umgang mit Licht« zu sehen, die am Donnerstag in der Eingangshalle des Rathauses links neben dem Informationsschalter eröffnet wurde.

Ausstellung »Sternenhimmel« in der Eingangshalle des Rathauses (von links): Bürgermeisterin Ulrike Hotz und die Mitglieder des Projekts »Sternenpark Schwäbische Alb«, Mathias und Gerhard Engel.
Ausstellung »Sternenhimmel« in der Eingangshalle des Rathauses (von links): Bürgermeisterin Ulrike Hotz und die Mitglieder des Projekts »Sternenpark Schwäbische Alb«, Mathias und Gerhard Engel. FOTO: Gerlinde Trinkhaus
Die Mitglieder des Projekts »Sternenpark Schwäbische Alb« - eine Initiative im Unesco-Biosphärengebiet - wollen die zunehmende »Lichtverschmutzung« auch in der Region und deren Folgen für Mensch, Tier und Region anhand von Schautafeln aufzeigen. Die Göppinger Künstlerin Beate Holzwarth präsentiert in diesem Zusammenhang ungewöhnliche Ansichten des nächtlichen Sternenhimmels, die auch die »Lichtverschmutzung« dokumentieren.

Burg im Lichtermeer


Zu sehen sind beispielsweise Aufnahmen von Reutlingen bei Nacht mit beleuchteten Wolken und »Lichtglocken« über der Achalm, aber auch die hell erleuchtete Burg Hohenzollern im Lichtermeer der umliegenden Gemeinden, der Uracher Wasserfall und die Burg Lichtenstein unter dem Sternenhimmel samt »Hintergrundbeleuchtung«.

Das Biosphären-Projekt »Sternenpark Schwäbische Alb« engagiert sich für fortschrittliche und richtige Außenbeleuchtung. So soll der letzte, noch annähernd natürliche Nachthimmel auf der Alb erhalten, wenn möglich auch verbessert werden. Längerfristig ist die Einrichtung eines lichttechnischen »Schutzgebiets« geplant, das nach Einschätzung der Initiatoren auch touristisch ein Anziehungspunkt werden könnte. (GEA)



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