Bildung - Grün-Rot bewilligt im Nachtragshaushalt die Sanierung der Institutsgebäude 3 und 4
Mittel für Hochschule
REUTLINGEN. Die Reutlinger Landtagsabgeordneten von Grünen und SPD, Thomas Poreski und Minister Nils Schmid, freuen sich laut Pressemitteilung, dass es gelungen ist, die an der Hochschule Reutlingen benötigten Mittel für die Sanierung der Institutsgebäude 3 und 4 im Nachtragshaushalt unterzubringen.
Die Fraktionen der Grünen und der SPD haben in der Finanzausschusssitzung am Montag, 25. Juli, gemeinsam einen entsprechenden Antrag gestellt. Mit ihrer Mehrheit im Landtag sei praktisch sichergestellt, dass die Gelder in Höhe von 12,5 Millionen Euro tatsächlich bewilligt werden. Damit ist nun der Weg frei, um die dringend benötigten Maßnahmen anzupacken.
Der z-förmige Gebäudekomplex mit den baulich zusammenhängenden Institutsgebäuden 3 und 4 muss nach einer rund 40-jährigen Nutzungsdauer sowohl in baulicher als auch technischer Hinsicht grundlegend saniert werden. Es bestehen erhebliche brandschutztechnische Mängel sowie Defizite im Bereich der Barrierefreiheit. Einen weiteren Sanierungsgrund stellen die PCB-Verunreinigungen im gesamten Gebäudekomplex dar. Da einzelne Fakultäten zersplittert und zusammenhanglos in verschiedenen Hochschulgebäuden auf dem Campus-areal untergebracht sind, sollen im Zuge von Sanierungen Neustrukturierungen auf dem Campus durchgeführt werden.
Die alte schwarz-gelbe Regierung habe es laut der Pressemitteilung des Wahlkreisbüros von Nils Schmid jahrelang versäumt, hier entsprechend tätig zu werden. Umso wichtiger sei es, nun zu handeln. »Wir nehmen wichtige Projekte in den Nachtragshaushalt auf und beginnen damit unverzüglich, den Sanierungsstau in Baden-Württemberg aufzulösen«, so Schmid. Die unterlassenen Modernisierungsmaßnahmen der alten Regierung seien nichts anderes als versteckte Schulden für das Land mit hohen Folgekosten.
Thomas Poreski verweist zudem auf die Notwendigkeit der energetischen Sanierung der Gebäudehülle: »Wir sanieren damit nicht nur, sondern investieren zudem so, dass Energiekosten gespart werden.« Dass jetzt auch Geld nach Reutlingen fließt, freut die beiden Wahlkreisabgeordneten besonders.
Die Fraktionen Grüne und SPD haben in den Beratungen zum Nachtragshaushalt einen Antrag mit insgesamt siebzehn Projekten landesweit und einem Gesamtvolumen von knapp einhundert Millionen Euro gestellt. (eg)
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