Kommunalpolitik - Ende Januar und Anfang Februar wird der neue Reutlinger Jugendgemeinderat gewählt. 39 junge Leute bewerben sich für einen der 24 Gremiumsplätze

Kandidatenshow im Jugendcafé

VON ALEXANDER RABE

REUTLINGEN. Die Wahl für den mittlerweile elften Reutlinger Jugendgemeinderat steht vor der Tür. Nachdem die Bewerberfrist vom 9. Dezember auf 16. Dezember verlängert worden war, weil die Zahl der Bewerbungen nicht allzu üppig ausfiel, kandidieren nun 39 in Reutlingen wohnende 14- bis 20-Jährige für einen der 24 Plätze im Gremium, das sich in der Wahlperiode 2017 bis 2019 für die Interessen der Reutlinger Jugendlichen einsetzen wird.

Foto: Stadt
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Am Freitag, 20. Januar, ab 18 Uhr werden sie sich bei der »KandiLive-Show« der Öffentlichkeit im Jugendcafé am Federnseeplatz präsentieren. Kleine Filme, flammende Reden, informative Plakate: Bei den vergangenen Shows hat sich gezeigt, dass sich die Kandidaten so einiges einfallen lassen, um bei ihren potenziellen Wählern zu punkten. Die Wahlwerbung wird auch diesmal durch Live-Musik unterbrochen.

Die Jugendlichen, die nicht für den JGR kandidieren wollten, sollten im Zeitraum vom 25. Januar bis 2. Februar ihrem Wahlrecht nachkommen. Wahlberechtigt sind alle Jugendlichen zwischen 14 und 21 Jahren, die zum Zeitpunkt der Wahl seit mindestens drei Monaten in Reutlingen wohnen oder auf eine Reutlinger Schule gehen.

Wahlergebnisse am 2. Februar

Die Wahllokale werden bis zum 1. Februar an verschiedenen Reutlinger Schulen eingerichtet. Die insgesamt 13 000 Wahlberechtigten haben dann am Donnerstag, 2. Februar, von 8 bis 14 Uhr im Reutlinger Rathaus letztmals die Möglichkeit, ihre Stimme abzugeben. Die Wahlergebnisse werden noch am gleichen Abend um 19 Uhr im Rathausfoyer bekannt gegeben.

Auch diesmal wird es wieder zwölf Kontingentsitze im JGR geben, damit Vertreter unterschiedlicher Schultypen im Rat vertreten sind. Es gibt zwei Sitze für Gymnasien, zwei Sitze für Berufsschulen und berufliche Gymnasien, zwei Sitze für Realschulen, zwei Sitze für Werkrealschulen/Gemeinschaftsschulen, zwei Sitze für Förder- und Sonderschulen und zwei Sitze für allgemeinbildende Schulen unter freier Trägerschaft. Die übrigen zwölf Plätze werden frei und nach Mehrheitsprinzip besetzt. Bei der vergangenen JGR-Wahl wurde diese Regelung eingeführt und sowohl von den Jugendgemeinderäten als auch von deren Betreuern für gut und sinnvoll befunden. (GEA)



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