Ausbildung - Biomedizinische Wissenschaften: Neuer Bachelor-Studiengang an der Reutlinger Hochschule startet im Wintersemester mit 18 Plätzen
Gute Karrierechance
REUTLINGEN. Die Hochschule Reutlingen bietet künftig einen neuen Bachelor-Studiengang »Biomedizinische Wissenschaften« an.
Damit komme die Hochschule der steigenden Nachfrage an Chemieingenieuren mit biomedizinischer Prägung nach, heißt es in einer Pressemitteilung. Ab dem kommenden Wintersemester stehen an der Fakultät Angewandte Chemie 18 Studienplätze zur Verfügung. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2011.
»Die Medizintechnik-Branche zeichnet sich durch einen hohen Innovationsgrad, große Wachstumsraten und den Einsatz von sehr unterschiedlichen Technologien aus«, erläutert der Dekan der Fakultät, Professor Dr. Günter Lorenz. Zudem gebe es in der Medizintechnik noch großen Forschungsbedarf. Das garantiere den Absolventen gute Karrierechancen in einem aufstrebenden Berufszweig. In sieben Semestern werden die Grundlagen in Chemie, Biologie, Medizin, Physik und Mathematik gelegt. Mit Vorlesungen und begleitenden Praktika spezialisieren sich die Studierenden in der Medizintechnik. Zwei Semester davon sind in einem Unternehmen oder im Ausland zu absolvieren.
Masterstudingang geplant
Partner dieses Studiengangs sind die Donghua University (Shanghai, China), das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen und Bioverfahrenstechnik (IGB, Stuttgart), das Naturwissenschaftliche und Medizinische Institut (NMI, Reutlingen) sowie das Reutlingen Research Institute (Hochschule Reutlingen). Diese Partner sollen laut Pressemitteilung eine Einbindung in das aktuelle internationale Forschungsgeschehen gewährleisten.
Ein weiterführender Masterstudiengang ist in Planung und soll eingeführt werden, wenn die ersten Bachelorstudenten fertig werden. Ziel für die Zukunft ist es dann, gemeinsam mit Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Universitäten der Region einen Cluster zu bilden, in dem die neuen Masterprogramme angesiedelt werden sollen. Zudem soll die Forschung ausgebaut werden und für begabte Talente soll es möglich sein, zu promovieren. (GEA)
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