Weihnachtsfeier

Gotthilf Fischer als Stargast im Haus Voller Brunnen

REUTLINGEN. Heimleiter Thomas Lesniak strahlte wie das Christkind, war es ihm doch gelungen, Gotthilf Fischer, den Herrn der singenden Heerscharen, als Stargast für die Weihnachtsfeier im Altenheim Haus Voller Brunnen zu gewinnen. An die vierhundert Gäste, Heimbewohner, Angehörige und Prominenz, füllten Flure und Foyer der Einrichtung im Storlach bis in die Winkel.

Auch bei seinem Reutlinger Auftritt erwies sich Gotthilf Fischer als gewitzter Entertainer, der sein Publikum glänzend zum Mitsingen zu motivieren versteht. GEA-FOTO: KNAUER
Auch bei seinem Reutlinger Auftritt erwies sich Gotthilf Fischer als gewitzter Entertainer, der sein Publikum glänzend zum Mitsingen zu motivieren versteht. FOTO: Armin Knauer
Aber wie es so ist, man macht es spannend, bis der Star die Bühne betritt. Erst einmal erwärmte Kindergesang die Herzen. Chorleiter Thomas Preiß hatte knapp dreißig Fünftklässler vom Friedrich-List-Gymnasium mitgebracht. Ihre feinen und doch energischen Stimmen sorgten mit »Feliz Navidad« und »Zumba Zumba« für spanisch-temperamentvolle Stimmung samt Klatschen und Stampfen. Dazu gab's noch etwas Weihnachtspop mit Preiß als Vorsänger. Und dann die »Preiß«-Frage, wer außer Ochs und Esel wohl noch im Stall war? Genau: der kleine Trommelmann! Auch der bekam sein Lied. Noch eine nachdenkliche Betrachtung von Pfarrerin Ursula Heller und Grüße von Heimbeirätin Angelika Fischinger, dann trat endlich Gotthilf Fischer hervor. Mischte sich sofort unters Volk, ließ einen Badenerwitz vom Stapel und verwandelte die Festgemeinde mit dem »Schneewalzer« aus dem Stand in einen stimmgewaltigen Klangkörper. »Sie sind alle Ehrenmitglieder der Fischerchöre«, rief die Chorleiter-Legende aus. Weihnachtslied um Weihnachtslied erscholl, mit Fischer als wandelndem Dirigenten zwischen den Tischreihen. »Großartig, wie er die Leute zu motivieren vermag«, schwärmte eine Besucherin. »Stille Nacht« leitete eine Fünftklässlerin aus Preiß' Kinderchor am Cello ein - von Fischer als »Solistin von der Staatsoper« angekündigt. Dann wurden die Lichter gelöscht und die ergreifende Weise summte aus vierhundert Kehlen sanft ins Dunkel. Oh du stille Nacht. (akr)



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