Fahrrad - Die sechste GEA-Traumtour »Durchs Gäu und in den Schönbuch« mit Eva Eckstein startet am Sonntag

GEA-Traumtour: Klosterromantik und Traumwälder

VON JOACHIM BAIER

REUTLINGEN. Das Kloster Bebenhausen und der Naturpark Schönbuch mit seinen Naturdenkmälern, Flusstälern, Wildgehegen und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten sind die Highlights der sechsten GEA-Traumtour am kommenden Sonntag, 20. August. Knapp 60 Kilometer weit radelt ADFC-Fahrrad-Guide Eva Eckstein mit den Teilnehmern »durchs Gäu und in den Schönbuch«. »Die landschaftlich wunderschöne Route ist ohne größere Schwierigkeiten zu bewältigen«, versichert die Tourleiterin.

Auf der etwa sechsstündigen Tour tauchen die Radler in den malerischen Schönbuch ein.
Auf der etwa sechsstündigen Tour tauchen die Radler in den malerischen Schönbuch ein. FOTO: Joachim Baier
Gestartet wird in Bronnweiler. Von dort aus führt die Route zunächst nach Tübingen. Bei einem kurzen Halt an der Kreissporthalle in Derendingen können sich weitere Teilnehmer der Gruppe anschließen. Dort sorgen Mitarbeiter der AOK Neckar-Alb mit einer Aufwärmübung für lockere Muskeln zum Start. Zudem erhalten alle Radler ein kleines Überraschungspaket. Vom alternativen Start- und Endpunkt Tübingen aus gemessen, ist die Tour insgesamt 38 Kilometer lang.

Ab Tübingen führt die Route zunächst durchs Neckartal über Kilchberg und Kiebingen, wo sie sich dann nordwärts nach Wurmlingen und Pfäffingen wendet. Unterwegs können die Radler das malerische Landschaftspanorama genießen: Von der Wurmlinger Kapelle auf ihrem sanften Hügel bis zu den Ausläufern der Schwäbischen Alb kann man den Blick schweifen lassen. Etwas Kondition ist nötig, wenn es hinauf zu den Hängen des Schönbuchs bei Entringen geht. Dort beginnt der entspannte Teil der Tour. Sanft bergab führt die Route vorbei am Wildgehege, wo die Radler nach Rot- und Schwarzwild Ausschau halten können. Unterwegs durch den Wald gibt es außerdem Feuchtbiotope und Naturdenkmale zu entdecken.

Entlang des malerischen Arenbach- und des Goldersbachtals erreichen die Radler nach kurzer Fahrt Bebenhausen, wo eine ausgedehnte Rast eingelegt wird. Sofern die Teilnehmergruppe nicht zu groß wird, ist eine Einkehr in Bebenhausen vorgesehen.

Besichtigung des Klosters

Gleichwohl empfiehlt Tourleiterin Eva Eckstein ausreichend Vesper, Snacks und Getränke für die etwa sechsstündige Tour mitzunehmen. In Bebenhausen gibt es weiterhin Gelegenheit für eine Besichtigung des ehemaligen Zisterzienserklosters, das um 1183 von Pfalzgraf Rudolf von Tübingen als Familiengrablege gegründet wurde. Weitere Pausen - zum Beispiel am Wildgehege im Schönbuch - hat die Tourleiterin nach Absprache mit den Teilnehmern vorgesehen.

Eva Eckstein ist seit fünf Jahren als ADFC-Fahrrad-Guide tätig. Die begeisterte Radfahrerin aus Bronnweiler hat mittlerweile vier Radwanderführer geschrieben, die alle im Verlag Oertel + Spörer erschienen sind: Unterwegs war sie zwischen Schwäbischer Alb, Schwarzwald und Bodensee. Auf ihrer Homepage (www.eckstein-radtouren.de) gibt es GPS-Tracks von all ihren Touren einschließlich der Schönbuch-Route zum Download.

Mit 380 Höhenmetern ist die mittlerweile sechste GEA-Traumtour nicht allzu schwierig, und auch für weniger geübte Radler zu bewältigen. Ob E-Bike, Mountainbike, Trekking- oder Tourenrad, die Traumtour ist für fast alle Fahrradtypen geeignet. Geradelt wird überwiegend auf Asphalt und im Wald auf befestigten Wegen. Nach der Rast in Bebenhausen geht es am Goldersbach entlang auf der letzten Etappe wieder nach Tübingen und von dort aus entlang der Steinlach und Wiesatz zurück zum Ausgangspunkt in Bronnweiler. Die Ankunft am Ziel ist gegen 17 Uhr vorgesehen.

Alle Details zur Tour

Jede der acht Traumtouren wird in der Woche vor dem Start ausführlich im GEA vorgestellt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Wer mitradeln möchte, meldet sich auf www.gea.de/tour (bis spätestens Freitag, 12 Uhr) an; die Zahl der Plätze ist begrenzt. Alle wichtigen Details zur jeweiligen Tour erhalten die Teilnehmer mit ihrer Anmelde-Bestätigung. GPS-Kartenmaterial gibt es zum Download auf www.magicmaps.de/produktinfo/touren/traumtouren-2017.html. Ausreichend Vesper, Snacks und Getränke sollten mitgenommen werden. Auch an Luftpumpe und Ersatzschlauch für den Pannenfall sollten die Radler unbedingt denken. Die Traumtouren wurden von Guides des ADFC Reutlingen ausgearbeitet. Der Reutlinger General-Anzeiger unterstützt das Angebot als Medienpartner. Weitere Partner sind: Magicmaps, das Mobilitätszentrum Münsingen, die AOK Neckar-Alb sowie der Nudelhersteller Alb-Gold. (joba)

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