200 Jahre Fahrrad

GEA-Radserie: Fahrspass mit Fatbike und Dirtbike

Von Ulrike Glage und Hans-Jörg Conzelmann

REUTLINGEN. Wie vielfältig der Radsport geworden ist, zeigt ein Blick in die Typologie: Zwischen dem Dirtbike und den Rennrad liegen Welten.

Fatbike in Aktion. FOTO: www.haibike.de | pd-f
Fatbike in Aktion. FOTO: www.haibike.de | pd-f
Sowohl der Einsatzbereich wie auch das verbaute Material sind völlig unterschiedlich. Während die robuste Machart der Geländeräder für Stock und Stein gemacht sind und auch so genutzt werden, ist das Rennrad auf möglichst glatten Pisten daheim und wird aus entsprechend filigranen Stoffen gebaut, die möglichst wenig wiegen dürfen, ohne an Elastizität und Bruchfestigkeit zu verlieren.

Künstlich geschaffene Geländeformen und Bewegungsmöglichkeiten, die ohne Schaltungen auskommen, kreieren Nischenprodukte wie das BMX-Rad – die Bandbreite ließe sich beliebig ergänzen.

Der GEA stellt einige abgefahrene Radtypen vor. Ausführlich auch ein Trendrad, das sein debüt in Alaska hatte und sich inzwischen auch in Deutschland breit macht: das Fatbike. Markenzeichen des „Überall-hin-Fahrrads“ sind Monsterreifen, die zwischen vier und fünf Zoll breit sind und einen extrem niedrigen Luftdruck gefahren werden können. Und deshalb kommt man mit dem „Fatty“ auch dorthin, wo selbst dem Mountainbike Grenzen gesetzt sind: Schnee, Geröll, Matsch, Sand. Das Fatbike fährt sich verschärft und sieht auch verschärft aus – ein Hingucker, der dem Besitzer vor allem eins bringt: Fahrspaß satt. (GEA)

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