Eigentlich ... war die grüne Box schon voll, bevor die Aktion so richtig los ging. Gleich am Samstag, als der Spendenaufruf im GEA erschien, brachten die ersten Leser Lebensmittel vorbei. Und am Montag war sie bereits am überquellen, als ein spendierfreudiger Stadtrat dann noch mehrere Tüten ins GEA-Service-Center am Burgplatz schleppte.
Er hatte nicht etwa - was natürlich ebenso sachdienlich gewesen wäre - die eigenen Vorräte nach zu viel oder falsch Gekauftem durchforstet, sondern war losgezogen, um ganz gezielt für die Lillebror-Aktion haltbare Grundnahrungsmittel wie Spätzle, Reis, Kartoffelknödel, Blaukraut oder Gemüsekonserven zu erstehen. Inklusive Honey-Rings fürs Müsli.
Da staunte Nicole Müllerschön, die Initiatorin der Sammel-Aktion nicht schlecht, als sie am Montagabend die erste Spenden-Ladung abtransportierte - und freute sich tierisch. Gefreut haben sich vor allem aber auch die bedürftigen Reutlinger Familien, an die sie die Lebensmittel gestern gleich mal verteilte.
Lillebror kümmert sich ganz gezielt um Kinder und Jugendliche aus Hartz-IV-Familien. Denjenigen, die so arm dran sind, dass das Geld nicht einmal für regelmäßige Mahlzeiten reicht, greift Lillebror nun - den GEA-Lesern sei dank! - mit den Lebensmittelspenden unter die Arme.
Dass die grüne Spenden-Box im GEA-Service-Center natürlich nur kurzfristig überquillt und regelmäßig geleert wird, versteht sich von selbst. Denn die Lillebror-Aktion läuft noch bis Samstag, 18. Februar. Willkommen sind auch weiterhin alle Nahrungsmittel, die ohne Kühlung haltbar sind.
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