Schulprojekt - Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums lernen, wie 3D-Druck in der Praxis funktioniert

Erfinder und Gründer von morgen

Schüler des AEG lernen 3D-Kontruktionen kennen. FOTO: SV
REUTLINGEN. Schlüsselanhänger in Form von Eulen und Avataren, USB-Sticks in Form von Schokolade und Lippenstiften, Smartphone-Halter und Gebäude: 60 Schülerinnen und Schüler des Isolde-Kurz-Gymnasiums und des Albert-Einstein-Gymnasiums haben diese Objekte mit dem 3D-Drucker selbst entworfen, konstruiert und hergestellt. Moderne Technik, die in den beiden Schulen Einzug gehalten hat.

Dabei geht es nicht nur um Spaß und Kreativität, sondern auch darum, den Schülern die Grundlagen der Produktentwicklung und der 3D-Konstruktion zu vermitteln. »In den 3D-Workshops sitzen die Ingenieure, Erfinder und Gründer von morgen«, so Reutlingens Wirtschaftsförderer Markus Flammer. Grund genug für die Stadt Reutlingen, die Kosten für die von »Create 3D« aus Reutlingen veranstalteten Kurse zu tragen, die derzeit an den beiden Gymnasien angeboten werden.

»Diese Workshops sind die beste Fachkräfterekrutierung und Innovationsförderung für die Zukunft«, so Flammer. »Wir hoffen deshalb, dass sich Reutlinger Unternehmen finden, die die Workshops an den Schulen mitfinanzieren, damit diese im neuen Schuljahr an allen fünf Reutlinger Gymnasien angeboten werden können.«

Nicht nur die teilnehmenden Schüler, auch die Schulleitungen und die betreuenden Lehrer sind von den Workshops begeistert, weil sie den Unterricht in Naturwissenschaft und Technik praxisnah ergänzen. Create 3D hat das Bildungsprojekt bereits 2009 entwickelt und gemeinsam mit der städtischen Wirtschaftsförderung an Reutlinger Schulen gebracht.

»Bis vor zwei bis drei Jahren wurde der 3D-Druck in Deutschland noch belächelt und allenfalls für die Prototypen-Erstellung genutzt«, erläutert Tonio Mahr von Create 3D, der die Workshops am AEG und am IKG leitet. Heute hat dieses Druckverfahren wirtschaftliche Bedeutung und wird immer besser und vielseitiger.

Ende Mai wurde in Dubai sogar das erste voll funktionsfähige Haus mit einem 3D-Drucker gebaut und die Entwicklung geht rasant weiter. Weitere 60 Reutlinger Schüler sind für diese Entwicklung nun gerüstet. (sv)



Das könnte Sie auch interessieren

Explosion mit vier Verletzten in Wohnhaus in Salzgitter

Salzgitter (dpa) - Im niedersächsischen Salzgitter... mehr»

Libanons Regierungschef Hariri in Frankreich

Außenansicht der Botschaft Saudi-Arabiens in Berlin. Foto: Tilman Vogler

Paris/Riad/Berlin (dpa) - Zwei Wochen nach seiner ... mehr»

Federer verliert Halbfinale der Tennis-WM gegen Goffin

Roger Federer (r) beglückwünscht David Goffin zu dessen Sieg im Halbfinale der Tennis-WM. Foto: Adam Davy

London (dpa) - Tennis-Superstar Roger Federer ist ... mehr»

Jamaika-Sondierungen für Samstag beendet

Dauer-Sondierer: CSU-Parteichef Horst Seehofer (l.) und Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). Foto: Silas Stein

Berlin (dpa) - Die Jamaika-Unterhändler von CDU, C... mehr»

Grüne machen Kompromissangebot zur Flüchtlingspolitik

Berlin (dpa) - Bei den Jamaika-Sondierungen in Ber... mehr»

Mitarbeiter gesucht!
  • Stellenanzeigen werden geladen...


Regionen

Wählen Sie Ihre Region

Karte mit einzelnen Regionen Tübingen Reutlingen Pfullingen Eningen Lichtenstein Über der Alb Neckar und Erms
Aktion

Zeitungspaten gesucht

Zeitung lesen macht schlau! Setzen Sie sich als Zeitungspate dafür ein, dass alle Kinder und Jugendlichen einen kostenlosen Zugang zur Tageszeitung haben.
lesen »
Aktuelle Beilagen