Literatur - Reutlinger Kriminacht des Syndikats am 8. Dezember mit spannenden Mordgeschichten

Ein Mord von Welt und mehr

REUTLINGEN. Es hat schon etwas von Tradition. Zum vierten Mal veranstalten bekannte Krimiautorinnen und -autoren aus der Region sowie der Verlag Oertel+Spörer am Dienstag, 8. Dezember, die große Reutlinger »Kriminacht des Syndikats«.

Autor Veit Müller liest auch dieses Jahr bei der Kriminacht aus der von ihm zusammengestellten Anthologie. ARCHIVFOTO: GEA
Autor Veit Müller liest auch dieses Jahr bei der Kriminacht aus der von ihm zusammengestellten Anthologie. ARCHIVFOTO: GEA
Und sie stellen an diesem Abend im Oertel+Spörer-Gebäude (Zugang über Beutterstraße) wieder ihr neuestes Buch erstmals der Öffentlichkeit vor, die Sammlung von Kurzkrimis mit dem Titel »Ein Mord von Welt«. Diesmal bilden spektakuläre Orte in aller Welt die Mord-Kulisse dieser Geschichten. Beginn der Veranstaltung: 19 Uhr.

Kriminell kurz

In den vergangenen Jahren zog die »Kriminacht des Syndikats«, deren Erlös wieder einem guten Zweck zufließt, immer viele Krimifans an. Auch heuer kann das Publikum vergnügliche und spannende Geschichten erwarten, die die Autorinnen und Autoren in »kriminell kurzen Sequenzen« vorstellen werden. Und wie in der Vergangenheit werden auch in diesem Jahr die Vorlesenden nach wenigen Minuten wieder vom Publikum »ausgepengt«. Schon die Titel der Kurzgeschichten, wie zum Beispiel »Das Zimmer in Havanna«, »Der Himmel über Paris« oder »Unter der Sonne Mexikos«, zeigen, dass es diesmal in die große, weite Welt des Verbrechens geht. Und doch haben sie irgendwie auch mit der Region um Reutlingen, Tübingen und Stuttgart zu tun. Herausgeber von »Ein Mord von Welt« ist der Tübinger Krimiautor Veit Müller.

Bei der Kriminacht steht aber nicht nur Literatur auf dem Programm. Auch die Musik kommt bei dieser Benefiz-Veranstaltung nicht zu kurz. Diesmal ist das Anselm Krisch-Duo mit dabei. Und die Moderation der Veranstaltung übernimmt wieder GEA-Lokalchef Roland Hauser.

Und was hat es mit dem Syndikat auf sich? Es ist natürlich keine Verbrecherorganisation, sondern die größte Vereinigung deutschsprachiger Krimiautoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Syndikat hat den 8. Dezember zum Krimitag ausgerufen. Dies ist der Todestag von Friedrich Glauser (1896 – 1938), der als Urvater des deutschsprachigen Kriminalromans gilt. Neben Reutlingen gibt es an diesem Tag noch Veranstaltungen unter anderem in Berlin, München, Zürich und Düsseldorf.

Karten beim GEA

Der Erlös aller Veranstaltungen fließt gemeinnützigen Zwecken zu. In Reutlingen ist dies das Projekt »Gewaltprävention in der Schule« des Vereins Hilfe zur Selbsthilfe. Der Kartenvorverkauf für die große Kriminacht ist bereits angelaufen. Die Eintrittskarten erhält man im GEA-Service-Center am Burgplatz, im GEA-Konzertbüro am Markt und in allen Geschäftsstellen des Reutlinger General-Anzeigers sowie bei Osiander in der Reutlinger Wilhelmstraße. (GEA)



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