08.02.2010 - 15:35 Uhr
Wiedereröffnung - Gelungener Auftakt: Die Reutlinger strömten zu Hunderten ins neue alte Matthäus-Alber-Haus
Ein Fest, das Zeichen setzen soll
VON ANDREA ANSTÄDT
REUTLINGEN. Nach all' den konfliktreichen Diskussionen und schmerzlichen Abschieden in den letzten Wochen und Monaten war die Wiedereröffnung des Matthäus-Alber-Hauses am Wochenende das von den Gastgebern erhoffte fröhliche Fest, das auch für die Zukunft Zeichen setzen soll.
Bei leckerem Kuchen und viel Musik ließ es sich gut im Alberhaus verweilen. FOTO: AN
Bereits der Festakt am Freitag ließ mehr als zufriedene Gesichter sowohl aufseiten der Gäste wie aufseiten der Gastgeber zurück. »Die Rückmeldungen waren überwältigend gut, ein schöner Meilenstein«, freute sich Pfarrer Sven Gallas, dass der Versuch, kreativ neue Wege zu gehen, auch im neuen Gemeindezentrum angekommen ist.
Spätestens beim Tag der offenen Tür am Samstag dürften sich dann auch letzte Anspannungen gelöst haben. Ab dem Morgen war Leben im Haus. Die Kinderarche mit ihren Spiel- und Bastelangeboten war gut besucht und auch die ersten Gäste schauten bereits vorbei. Im künftigen Zentrum der Neuen Marienkirchengemeinde herrschte den ganzen Tag eine fröhlich-entspannte Stimmung auf allen Etagen. Treppauf, treppab waren die Besucher unterwegs, um einen Blick in die modernen Büros zu wagen und im Untergeschoss die Räumlichkeiten für die Jugend zu erkunden.
»Das Haus ist ganz arg schön renoviert. Es herrscht eine tolle Atmosphäre«, zeigte sich die 14-jährige Laura Golter begeistert. »Mir gefällt auch, dass der Baustil hier ähnlich ist, wie bei unserer Kreuzkirche« fügt Hannah Levene hinzu. Die Möglichkeiten für die Jugendarbeit seien nun sehr viel besser, stellen die beiden Jugendleiterinnen vom evangelischen Stadtjugendwerk zufrieden fest.
»Der Umbau ist gelungen, das kann man sagen, zumindest von der Optik her«, sagte Eberhard König, der nach wie vor an der Leonhardskirche hängt: »Sie ist für mich ein Stück Heimat. Ich und auch meine Kinder sind dort konfirmiert worden. Es würde vielleicht weniger weh tun, wenn die Kirche nicht mehr stehen würde«, so König, der aber dem Alberhaus noch etwas Positives abgewinnen kann: »Die Wege hierher sind für die meisten Gemeindemitglieder nicht zu lang.« (GEA)
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FOTO: ANDREA ANSTÄDT
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