Prozess - Tübinger Landgericht verknackt fünf Drogendealer aus dem Kreis Reutlingen
Drei müssen hinter Gitter
REUTLINGEN/TÜBINGEN. Fünf Männer aus dem Raum Reutlingen gingen im vergangenen Jahr dreimal auf Drogeneinkaufstour nach Holland. Sie schmuggelten mehrere Kilo Amphetamine, Marihuana und Kokain nach Deutschland. Bei der dritten Tour wurden sie geschnappt. Jetzt mussten sie sich vor dem Tübinger Landgericht verantworten, das sie gestern zu mehrjährigen Haftstrafen verknackte. Drei der Dealer müssen hinter Gitter, zwei kamen mit Bewährungsstrafen glimpflicher davon.
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Ursprünglich war der Prozess auf sechs Verhandlungstage angesetzt. Die Jugendkammer des Landgerichts kam allerdings mit der Hälfte der Zeit aus. Schon frühzeitig hatten sich Verteidigung, Staatsanwaltschaft und Gericht zusammengesetzt, um zu beraten, wie sich eine aufwändige Beweisaufnahme vermeiden ließe. Und diese Verhandlungen hatten Erfolg: Die Angeklagten gestanden den Drogenhandel und erhielten dafür mildere Strafe; derweil sich das Gericht eine Vielzahl von Zeugenvernehmungen ersparte.
Was genau der Bande zur Last gelegt wurde, wie ihre kriminellen Machenschaften abliefen und wie das Gericht sein Urteil begründet - all diese Details sind morgen dem Reutlinger Lokalteil zu entnehmen. (GEA)