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12.01.2018

Anfrage - FDP will Gartenschau an die Echaz holen

Reutlingen

Bundesgartenschau in Reutlingen?

**REUTLINGEN. ** Die FDP-Fraktion im Reutlinger Gemeinderat hält die Ausrichtung einer Bundesgartenschau (Buga) unter dem Leitthema »Großstadt und Biosphäre« für einen interessanten Weg, die Bedeutung der Echazmetropole als »Tor zur Schwäbischen Alb« grundlegend zu erneuern.

Mit einem Anteil von über 1 500 Hektar am Biosphärengebiet Schwäbische Alb sei - so die drei Stadtparlamentarier Hagen Kluck, Knut Hochleitner und Regine Vohrer in einem Antrag an Oberbürgermeisterin Barbara Bosch - Reutlingen neben Wien weltweit die einzige Großstadt in einem Unesco-Biosphärenreservat. Dieses Alleinstellungsmerkmal sollte nach Auffassung der Antragsteller offensiv genutzt werden. Sie bitten Bosch, einige Schlüsselfragen zeitnah zu klären: Hält die Stadtverwaltung eine Buga-Bewerbung für sinnvoll? Ist eine Schau als »Brücke« zwischen den Gönninger Seen, dem Hofgut Alteburg, dem Wasenwald und dem Naturschutzgebiet Listhof sowie den Sportpark Markwasen, der Pomologie und dem Volkspark bis zum Stadtgarten und zur Achalm für möglich? Hält die Verwaltung gärtnerische Ausstellungen in Gönningen, bei der Hochschule, beim Sportpark oder an anderen Standorten für machbar? Und wäre der Bau einer Seilbahn von der Innenstadt ins Bundesgartenschau-Gelände denkbar?

Begründet wird die Idee der FDP mit guten Erfahrungen, die Reutlingen im Zuge der Landesgartenschau 1984 gemacht hat. »Pomologie und Volkspark«, heißt es im Antrag, »wuchsen zusammen. Die Rennwiese, die Listhalle und das Ufer der Echaz wurden mit einbezogen. So erhielt Reutlingen eine neue große Parkanlage mitten in der Stadt. Die Landesgartenschau war die Initialzündung für die Sanierung der Echaz und eine Wohnbebauung am Fluss. (GEA)

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